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Zitat von MaryAnne:Ob du eine Notlüge nutzt oder nicht, bleibt natürlich deine Entscheidung. Ich finde den geraden Rücken auch viel besser.
Die Frage, die sich nur immer stellt ist die, ob man nicht wieder einbricht. Wenn er vor dir steht und völlig fertig ist, traurig wird und vielleicht sogar weint. Wirst du da hart bleiben können? Wenn du hier nämlich mit einem "Na gut, aber nur noch zwei Wochen" einlenkst, wirst du ihn nicht mehr los. Das musst du dann durchziehen. Kannst du das? Ist deine Wut dazu groß genug? Hast du genug Abstand und Klarheit, um nicht einzuknicken?
Was das Zimmer angeht, macht es das einfacher für dich. Du kannst ihm dann sagen, dass du dich bereits informiert hast und es bezahlbare möblierte Zimmer gibt. Da brauchst du nicht lange suchen, sondern dir kurz einen Überblick auf den gängigen Plattformen verschaffen. Ich ließe mir auch die Schlüssel wiedergeben oder ein neues Schloss kaufen, das du nach seinem Auszug einbaust.
Ich muss mir meiner Bedienungen noch einmal sehr klar werden. Was erwarte ich? Woran wäre das Zusammenleben gekoppelt?
Dazu möchte ich morgen nutzen. Und dann bin ich gerade wütend und gefestigt genug, meine ich. Ihn vor die Tür zu setzen und mich nicht darum zu scheren wo er unterkommt.
Es sei denn er kommt morgen mit etwas um die Ecke, das mir Zuversicht gibt. Keine Worte, sondern Dokumente.
Die Chance und die letzten 48 Stunden sind dann ja da. Das steht ihm ja erstmal zu. Ich würde morgen Abend auch erstmal zuhören.
Aber ich kenne ihn. Da kommt nix mehr hinterher. Das steht jetzt so da. Ich muss mir meinen eigenen Wert aber verdeutlichen. Dafür bin ich mir zu schade.
Ich denke ich könnte es schaffen auch nicht einzuknicken. Ich werde aber Unterstützung brauchen, egal wie.
Aber mir hat es immer geholfen, mir das Worst-Case-Szenario mal kurz durch den Kopf gehen zu lassen - schlimmer kann es dann eigentlich nicht mehr werden.