@ annetteeva
das ist eine krachende Ohrfeige...für die Menschen, die sich derartig verhalten. Und - das ist
an der Tagesordnung. Es ist an vielen Stellen hier im Forum zu lesen und im realen Leben
ist es sehr präsent.
Nein, du wirst hier sicher nicht viel Lob für deinen Post ernten. Du hast in ein Wespennest
gestochen, was den meisten AF nicht gefällt.
Zitat:Ich frage mich immer wieder, wie verblendet man sein muss, um sich viele Jahre in einer so ungeklärten Situation aufzuhalten? Warum tut man sich soetwas an. Das hat doch mit Liebe nichts zu tun. Wer sich nicht für einen Partner entscheidet und herum eiert, hat doch in wahrsten Sinne des Wortes keine Eier in der Hose.
Und der Abschnitt sagt so viel aus - die klare Trennung der Gedanken zwischen AF und betrogenen
EF kann kaum deutlicher zum Ausdruck gebracht werden. Auch dein AF-Dasein nach deiner Scheidung hat dazu beigetragen. Vorher hast du als Betrogene zu spüren bekommen, wie es sich
anfühlt, betrogen worden zu sein.
Und AF/AM... sie sind sich während der Affären nicht im Klaren, was sie mit ihrer Beteiligung
an den jeweiligen Affären anderen Beteiligten antun - den Betrogenen, den Familien, den Kindern.
Ja... als ehem. AM weiß ich, was es bedeutet. Das habe ich allerdings erst im Verlauf der Aufarbeitung bemerkt und zu spüren bekommen.
Ja... es wird wieder ein Sturm der Entrüstung losbrechen, weil die geschilderten Tatsachen
mit zum Repertoire "Affäre" gehören. Die Entrüstung wird von verschiedenen AF kommen, die
ihrer eigenen Idealisierung als "gestrandete" AF zum Opfer fallen - Wochen, Monate, Jahre.
Ja... Wahrheit tut weh - und es macht keinen Sinn, das Mäntelchen des Schweigens darüber
zu decken...oder läuft es etwa darauf hinaus, schon den betrügenden AM im Rahmen der Affäre
idealisiert zu haben, um sich jetzt selbst als ehem. AF zu idealisieren, wie "arm dran" sie doch
ist?
Zitat:Mir tuen alle Beteiligten leid.
das sehe ich auch so - unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit im Dreieck "Affäre"!