Zitat von Scarlett2016:
Dein letzte Aussage stimmt definitiv NICHT!
Je nach Form der Therapie, handelt der Therapeut und thematisiert bzw. geht auf den Klienten/Patienten ein.
Definitiv Doch.
Der Patient setzt das Ziel der Therapie.
Z.B. Trennung verarbeiten. Schmerzfrei und glücklich leben.
Oder Tod eines Partners verwinden.
Oder.Oder.
In der Therapie darf und muss der Patient frei sprechen. Aufgabe des Therapeuten ist es, während des Gespräches: Zuhören. Analysieren und das Gespräch vorsichtig so lenken, dass es dem Patienten gelingt, selbstständig neue Erkenntnisse oder Muster zu entdecken, zu erkennen, zu sortieren und auf Dauer natürlich zu ändern. Also selbstständig zu verinnerlichen. Alles zu tun, was dem übergeordneten Ziel dient.
Und selbstverständlich kann der Patient sich dort auch über die EF äußern, wenn ihn solche Gedanken quälen oder eben beschäftigen. Allein schon um den Druck loszuwerden. Gemeinsam schauen Therapeut und Patient sich dann dieses Gedanken/Gefühlskontrukt an. Das ist keinesfalls ein Tabu. Warum?
Dass alle Gedanken an ihn oder an seine Frau nichts als negativer Bindungskleister sind, dass versucht der Therapeut sicher irgendwann zu vermitteln. Gehen muss der Patient diesen Schritt alleine. Sonst ist nichts von Nachhaltigkeit geprägt. Alles zu seiner Zeit.
Wer einen Paartherapeuten im Freundes- oder Bekanntenkreis hat, weiß sicherlich, wie warm sich dessen Hände bei Paartherapien reiben.