Tränenmeer2017
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Okay, nehmen wir die Situation, ein Mann in einer, wie auch immer gearteten Krise in seiner Ehe, signalisiert einer dritten Person irgendwie Interesse an irgendetwas.
Diese Person sagt nein, um den unwissenden Part zu schützen.
Es kommt hier nicht zu einer Affäre =dem unwissenden Partner kann nicht weh getan werden. Soweit klar.
Doch welchen Wert hat diese Treue? Der vergebene Partner ist doch bereits untreu beim Anschreiben (meiner (mein unehelicher, verruchter Affärenmann) startete mit einer völlig neutralen SMS. ) oder Ansprechen.
Die Bereitschaft zum Treuebruch hat doch in dem Fall der Partner, oder nicht?
Müssen Frauen sich alle verschleiern, um den verheirateten Mann nicht zu locken?
Oder wie?
Ich selbst habe von Beginn der Affäre gelitten, was kaum einer glaubt. Ich habe gelitten, mich verliebt zu haben. Und ich litt während der Affäre. Manchmal hatte ich das Gefühl unsagbar böse zu sein.
Ich hätte erstaunlicherweise am meisten mir selbst einen Gefallen getan, mich nie auf diesen Mann einzulassen.
Ich für meinen Teil möchte die Treue eines Partners nicht dadurch erleben, dass ein Dritter 'Nein' gesagt hat. Im besten Fall möchte ich, dass mein Partner keine andere Person braucht. Einfach weil die Beziehung erfüllend ist. Bin ich total weltfremd?

jetzt wird's kritisch analytisch
