blackeyed
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Ich denke, es fühlt sich nur an wie die "grosse Liebe", weil es von Beginn an eine unsichere, nicht wirklich gelebte und später enttäuschte Liebe ist.
Dauerverliebtheit. Oder auch: Dauerangst.
Das Hirn spielt hier einen Streich.
Ich habe auch noch nie so geliebt und noch nie so gelitten, aber ich wehre mich heute ihn als meine "grosse Liebe" zu bezeichnen.
Auch wenn es sich so anfühlt, nach wie vor, Tag für Tag.
Bei Licht betrachtet: Ist "meine grosse Liebe" ein Mann, der zwar dauernd von Liebe sprach, aber überhaupt nicht weiss, WAS es bedeutet?
Einer, der sich an mir hochzieht, um mich später fallen zu lassen, wenn es für ihn bequemer und von Vorteil ist? Ein Mann, der überaus flexibel ist, wenn es um Lügen und Betrug geht?
Das ist "meine grosse Liebe"?
Ich weigere mich so zu denken.
Er bringt so viel Leid in das Leben anderer und ich bin nicht (mehr) Eva Braun.
