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Mein Leben hat sich total verändert

Clementine44

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Liebe Diskutierenden! Ich als TE habe mich nicht von Vegetari angegriffen gefühlt. Es tut mir leid für Vegetari, dass sie offenbar sehr schlechtes erlebt hat. Gleichzeitig glaube ich keinesfalls, dass ein allfällige "Trauma" des verlassen-Werdens es rechtfertigt, den Kindern den Vater zu nehmen. Ganz egal ob man ausgetauscht wird oder einfach so verlassen wird. Ich glaube auch, dass es von Seiten des Verlassenen durchaus um das Ego geht, gar nicht mehr so um die Liebe zu demjenigen. Mit Kampf jemanden bei sich zu halten kann einem selbst nicht gut tun. Mir tun die Kinder wirklich leid, die ihren Vater durch gezielte Dämonisierung verlieren. Ich sehe gleichzeitig, wie gut meine Kinder alles verarbeitet haben, da wir als Eltern dabei gut funktioniert haben. Mein Ex, der ja auch verlassen wurde, hatte sich - obwohl er sich in der "aufrechten Beziehung" mir gegenüber oft schäbig verhielt - bestens im Griff. Auch wenn er sein ganzes bisheriges Leben umstellen musste.

10.05.2019 08:13 • x 1 #16


Tabea2018

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Zum Zeitpunkt der Trennung hatte ich noch Gefühle für meinen Exmann und war durch den Betrug entsprechend verletzt. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, von meinen Kindern zu erwarten, dass sie meine Verletzung mittragen. Auch kam es mir nicht in den Sinn, meinem Exmann schaden zu wollen. Gerade solch ein Verhalten kann sich doch traumatisch für alle auswirken.

"10-20 Jahre sollen dann aufmal aufgelöst werden, die Familie wird aufgelöst (kann auch für die Kinder traumatisch sein), Du verlierst dein Haus, Deine Heimat, gemeinsame Freunde, Du musst umziehen, neue Schule für die Kinder suchen, die Kinder werden von Freunden weg gerissen."

Leider trifft das manchmal zu, aber nicht grundsätzlich. Ob es gesünder ist, oben Genanntes in bestehender Form qualvoll aufrecht zu erhalten, wenn mindestens eine Person massiv unglücklich ist, halte ich für unwahrscheinlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das nicht im Beziehungsalltag bemerkbar macht (auch für die Kinder).

11.05.2019 12:31 • x 2 #17


Vegetari

Vegetari

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Zitat von Zauberkugel:
Aber wie oft werden Ehepartner trotz Affäre mit dem Kinderargument in die Ehe zurückgezwungen.


Oh Frau !
Sowas kann doch nur von einer Affärenfrau kommen? Oder was ?



@clementine44,
Vielleicht fragst Du Dich ebenso ,
wann hört denn diese fehlgeleitete , irre Diskussion in Deinem Threat mal auf ?!

Gast -Scheiber können sich ja wunderbar verstecken und aus dem Hinterhalt schiessen.nicht wahr?

11.05.2019 14:50 • x 1 #18


blackcat-69

blackcat-69

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Zitat von Zauberkugel:
Keinesfalls sollte ein Partner die Stelle eines Elternteils einnehmen. Das ist gefährlich und auch ungesund.

Dem stimme ich völlig zu. Ein Partner ist ein Partner, sollte aber keine lebenswichtige Bindung darstellen. Das sind genau die Verlassenen dann, deren Leben keine Bedeutung mehr hat. Hallo, wir sind alle eigenständige Menschen...1+1 macht 2 und nicht 1
Zitat von Zauberkugel:
Darüber hinaus glaube ich auch nicht, dass die Qualität einer Beziehung zwangsläufig durch ihre Dauer bestimmt wird.

Ich hatte alles, mit Ende 20 betrogen und verlassen worden mit zwei Kleinkinder, dann eine langjährige Beziehung mit Trennung in Einverständnis und mein aktueller Forengrund ist eine Trennung nach 10 Monaten.... Das härteste was ich je erlebt habe...also die Länge der Beziehung ist absolut Latte ....
Zitat von Clementine44:
Mir tun die Kinder wirklich leid, die ihren Vater durch gezielte Dämonisierung verlieren. Ich sehe gleichzeitig, wie gut meine Kinder alles verarbeitet haben, da wir als Eltern dabei gut funktioniert haben

Ich hab meine Kinder auch groß bekommen, hab den Vater nie schlecht gemacht, hab ihnen die ganze Geschichte von uns erzählt als sie groß waren und es verstehen konnten.
Egal warum man sich trennt, Kinder MÜSSEN aussen vor bleiben

11.05.2019 16:28 • x 3 #19


Tabea2018

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Zitat:
Dieser Beitrag muss von einem Moderator freigeschaltet werden


Ernsthaft? Ich finde es nicht okay, dass durchaus sachliche und konstruktive Gastbeiträge nicht freigeschaltet oder gelöscht werden. Durfte ich schon an anderer Stelle feststellen.
Gerade die vielfältigen Erfahrungen und Sichtweisen anderer finde ich im Austausch sehr hilfreich.

11.05.2019 16:33 • x 1 #20


darkenrahl

darkenrahl

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Zitat von Clementine44:
Die Kinder hatten angeblich eine sehr enge Bindung zu ihrem Papa (das sagt er, aber ich weiß es zudem aus neutralen Quellen). Jetzt nehmen sie nach dem ganzen Theater, das ich zuerst über andere, dann hautnah erlebt habe die Rolle der verlassenen Mutter ein, Papa ist ein böser Dämon... unglaublich. Ihnen wurde quasi die (2.-)wichtigste Person genommen.


Na ja, und wie ist das bei dir? Auch du hast dich mit den Kindern von ihrem Papa verabschiedet. Glaubst du, dein Ex vermisst seine Kinder nicht auch? Aber eben, du hast das geregelt und die Kinder sind bei dir. Das ist doch das gleiche Bild wie bei deinem Neuen. Ich verstehe deine Reaktion nicht.

11.05.2019 17:09 • x 1 #21


Frosch_geküsst

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Zitat von blackcat-69:
Dem stimme ich völlig zu. Ein Partner ist ein Partner, sollte aber keine lebenswichtige Bindung darstellen. Das sind genau die Verlassenen dann, deren Leben keine Bedeutung mehr hat. Hallo, wir sind alle eigenständige Menschen...1+1 macht 2 und nicht 1

Eben! Es gibt nicht umsonst Bücher wie "Liebe dich selbst, dann ist es egal wen du heiratest".
Das sind dann nicht nur die Verlassenen, sondern auch die, die im Namen der Liebe in wie auch immer (er)kranken(t) Beziehungen bleiben. Schwierige Sache!

Zitat von Clementine44:
Gleichzeitig glaube ich keinesfalls, dass ein allfällige "Trauma" des verlassen-Werdens es rechtfertigt, den Kindern den Vater zu nehmen.

Eben, darum ging es ja.
Zitat von Clementine44:
Ich sehe gleichzeitig, wie gut meine Kinder alles verarbeitet haben, da wir als Eltern dabei gut funktioniert haben.

Letztlich sollte es doch oberste Priorität haben seine Kinder zu schützen! Nicht bis zur Selbstaufgabe = Erhalt einer auf Dauer nicht mehr lebbaren, weil unglücklichen Beziehung, aber doch zumindest indem ich meinen eigenen Schmerz über das Wohl meiner Kinder stelle oder diese in meinem Schmerz einfach "übersehe" bzw. die Auswirkungen auf sie.

Leider kannst du nur nichts tun Clementine. Da muss dein Partner allein mit umgehen und versuchen das Beste draus zu machen. Dir bleibt nur ein offenes Ohr für ihn und, falls es Berührungspunkte gibt, einen möglichst neutralen Umgang mit diesen Kindern.

11.05.2019 17:43 • x 2 #22


GastMelli

@Tabea2018 : " Ernsthaft? Ich finde es nicht okay, dass durchaus sachliche und konstruktive Gastbeiträge nicht freigeschaltet oder gelöscht werden. Durfte ich schon an anderer Stelle feststellen.
Gerade die vielfältigen Erfahrungen und Sichtweisen anderer finde ich im Austausch sehr hilfreich."


Sehe ich genauso , wie Du!
Allerdings gab es hier bei einigen Posts Beleidigungen , daher wurde es wohl gemeldet?

11.05.2019 19:35 • #23


Clementine44


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Zitat von darkenrahl:

Na ja, und wie ist das bei dir? Auch du hast dich mit den Kindern von ihrem Papa verabschiedet. Glaubst du, dein Ex vermisst seine Kinder nicht auch? Aber eben, du hast das geregelt und die Kinder sind bei dir. Das ist doch das gleiche Bild wie bei deinem Neuen. Ich verstehe deine Reaktion nicht.


Nein, "wir" haben das geregelt. Die Kinder sind 10 Tage pro Monat beim Papa, Feiertage und Feste abwechselnd und im Gegensatz zu meinem "Neuen" wurden sie nicht instrumentalisiert, ergo haben sie beide Eltern aktiv in ihrem Leben.

11.05.2019 20:14 • x 1 #24


blackcat-69

blackcat-69

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Zitat von Clementine44:
Nein, "wir" haben das geregelt. Die Kinder sind 10 Tage pro Monat beim Papa, Feiertage und Feste abwechselnd sie haben beide Eltern aktiv in ihrem Leben.

Das ist doch eine gute Lösung mit der die Kinder bestimmt auch klar kommen. Und wahrscheinlich haben sie von jedem Elternteil mehr, als wenn ihr unglücklich zusammen geblieben wärd.
Manchmal passt es halt einfach nicht mehr im Leben, warum soll man sich denn in einer Beziehung quälen. Ich denke leichtfertig gehen die wenigsten.

11.05.2019 20:30 • x 1 #25


Clementine44


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Zitat von blackcat-69:
Das ist doch eine gute Lösung mit der die Kinder bestimmt auch klar kommen. Und wahrscheinlich haben sie von jedem Elternteil mehr, als wenn ihr unglücklich zusammen geblieben wärd.
Manchmal passt es halt einfach nicht mehr im Leben, warum soll man sich denn in einer Beziehung quälen. Ich denke leichtfertig gehen die wenigsten.


Danke Blackcat69, ich sehe das genauso.

11.05.2019 20:56 • x 1 #26


Clementine44


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Zitat von Clementine44:
Gleichzeitig glaube ich keinesfalls, dass ein allfällige "Trauma" des verlassen-Werdens es rechtfertigt, den Kindern den Vater zu nehmen.

Eben, darum ging es ja.
Zitat von Clementine44:
Ich sehe gleichzeitig, wie gut meine Kinder alles verarbeitet haben, da wir als Eltern dabei gut funktioniert haben.

Letztlich sollte es doch oberste Priorität haben seine Kinder zu schützen! Nicht bis zur Selbstaufgabe = Erhalt einer auf Dauer nicht mehr lebbaren, weil unglücklichen Beziehung, aber doch zumindest indem ich meinen eigenen Schmerz über das Wohl meiner Kinder stelle oder diese in meinem Schmerz einfach "übersehe" bzw. die Auswirkungen auf sie.

Leider kannst du nur nichts tun Clementine. Da muss dein Partner allein mit umgehen und versuchen das Beste draus zu machen. Dir bleibt nur ein offenes Ohr für ihn und, falls es Berührungspunkte gibt, einen möglichst neutralen Umgang mit diesen Kindern.[/quote]

Danke, ja das ist wohl so. Ich würde mich ohnehin völlig neutral verhalten, befürchte aber, dass es ohnehin nie soweit kommen wird. Ich wäre schon zufrieden und glücklich, wenn es mit dem Papa wieder wird!

11.05.2019 21:00 • x 1 #27


Clementine44


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Liebe Vegetari und Frosch_geküsst, ich danke euch beiden für eure Beiträge. Niemand hat hier irgendwie gestört. Jeder, der hier ist, hat irgendeine Geschichte zu verarbeiten, ist sensibel, wird wahrscheinlich durch manche Formulierungen anderer getriggert. Das ist alles völlig menschlich und legitim. Ich wollte hier nur meine Geschichte teilen, weil mir das Forum damals sehr geholfen hat, auch wenn ich damals nicht in der Lage war, selbst zu schreiben. Bei mir ist nach wie vor unverarbeitet, dass die Kinder meines Lebensgefährten ihn, ihren Papa, so ablehnen, in Zusammenhang mit dem, was seine Exfrau mit ihnen veranstaltet hat (ich habe das quasi live mitbekommen). Das spukt bis heute in meinem Kopf herum. Bitte streitet nicht, das macht keinen Sinn! Beide seid ihr reflektierte Frauen!

12.05.2019 11:09 • x 1 #28


Frosch_geküsst

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Liebe Clementine, zum eigentlichen Thema wurde sicherlich erstmal genug geschrieben. Es tut mir leid, dass es da nicht einfach einen Ratschlag gibt, der die Situation für dich verändern könnte.
Zu dem Rest äußere ich mich per PN. Ich habe nicht im Mindesten geahnt, was ich lostrete und möchte das auch nicht öffentlich weiterführen.

12.05.2019 11:19 • x 1 #29


Frosch_geküsst

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Zitat:
für dich

Quatsch, eher für die Kinder und deinen Freund!

12.05.2019 11:48 • x 1 #30




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