Sorgild
Mitglied
- Beiträge:
- 4693
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 10666
- Mitglied seit:
Zitat von Hurtleisz:Ist halt aber auch schwer bei der gängigen Rechtssprechung. Da geht es dann nach hauptsächlichem Betreuungsaufwand (der natürlich von ihr kam, wenn ich arbeiten muss) und weniger um die aktuelle Situation.
Genau deswegen habe ich dir doch ganz am Anfang dazu geraten: Lass sie Fakten schaffen.
Schau, wenn sie jetzt mit ihrem Arzt zusammenzieht und die Kinder bei dir lässt, schafft sie selbst Fakten, die sie hinterher nicht so einfach wieder umstoßen kann. Sie war es, die das gewohnte Umfeld der Kinder verlassen hat, sie hat die Kinder verlassen. Für einen anderen! Da kann sie nicht nach einem halben Jahr ankommen und die Kinder zurück fordern. Dieser Zug fährt beizeiten ab, auch für eine Mutter.
Also, lass sie ausziehen und ihr vermeintliches Glück mit ihrem Arzt genießen. Jeder Tag, an dem die beiden ihr Ding machen, entfernt sie von dir und den Kindern. Entscheidet am Ende nicht der Scheidungsrichter, bei wem die Kinder ihren Mittelpunkt haben werden? Angenommen, der Scheidungstermin ist in einem Jahr. In diesem Jahr hast du dich um die Betreuung der Kinder in ihrem gewohnten Umfeld gekümmert, während sie sich bei ihrem Lover ein schönes Leben gemacht hat. Ich denke kein Scheidungsrichter wird daran etwas ändern wollen.