Tja, das mit dem Mietvertrag ist so eine Sache. Als bekennender Klatsch- und Tratsch-Fan empfehle ich, mal nach dem aktuellen Beef zwischen Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz zu gockeln.
Gemeinsamer Vertrag -> gemeinsame Schuldner. Mal eben ausziehen und das dem Vermieter nur kurz mitteilen ist nicht. Deshalb bleibt Dir der Weg zum Anwalt nicht erspart, wenn Du rechtssicher aus der Gechichte raus kommen willst.
Aber willst Du das denn? Mir erschließt sich nicht ganz, was DU Dir eigentlich für Deine Zukunft vorstellst. Bleib bei Dir und Deinen Bedürfnissen. "Sie müsste zum Profi, weil vielleicht Borderline" ist eine Wunschvorstellung, die Du nicht durchsetzen kannst, wenn sie nicht mitspielen mag. Sie ist, wie sie ist und Du kannst sie nicht ändern.
Ich verstehe nicht wirklich, warum Du nicht eine klare Kante ziehst. Das muss ja auch noch nicht mal auf Dauer sein, aber erst einmal, um Abstand zu bekommen. Also:
Anscheinend kommst Du noch jederzeit in die Wohnung - hol das, was Dir wichtig ist da raus. Schon kann sie Dir nicht mehr drohen, das auf die Straße stellen zu wollen.
Sie wäscht Deine Wäsche? Bitte? Ab sofort machst Du das selber. Bestimmt findest Du im Familien- und Freundeskreis jemanden, dessen Waschmaschine Du nutzen kannst. Die Bedienung ist kein Hexenwerk - das schaffst Du!
Geh zum Anwalt und informiere Dich. Das heißt ja erst einmal noch gar nichts, der wird nur aktiv, wenn Du ihm den Auftrag gibst. Kostet um 150 und ist gut angelegtes Geld (vorausgesetzt, Du erwischt einen guten. Hör Dich danach um). Rechtssicherheit hilft auf der Sachebene. Ist doch schon mal was. Mit der emotionalen hast Du dann immer noch genug zu tun.