Thom77
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Seit wir zusammen gezogen sind und geheiratet haben hat sich die Beziehung immer mehr verändert.
Meine Frau verbringt viel Zeit bei ihren Eltern. Sie ist jeden Tag bei ihnen (einzige Ausnahme war die Corona Infektion/Quarantäne vor einigen Monaten - ein riesiges Drama) und kommt erst am Abend nach Hause. Auch die Wochenenden verbringt sie dort während ich alleine daheim bin. Sie meint ich kann ja mitkommen aber ich möchte als erwachsener Mann nicht täglich bei den Eltern meiner Frau auf der Couch sitzen.
Auch sonst gibt es Probleme, es muss immer alles nach ihrem Willen laufen und wenn etwas nicht funktioniert wendet sie emotionale Erpressung an. Meist weint sie und macht mir Vorwürfe, so dass es immer schwerer geworden ist bestimmte Themen anzusprechen und ich mich oft gar nichts mehr sagen traue, auch um den dreijährigen Jungen nicht mit Streitereien zu belasten.
Wenn sie dann nach Hause kommt, soll ich der perfekte Ehemann und Vater sein und zu ihr stehen und sie zB trösten, wenn ihre Mutter ihr nicht zum Geburtstag gratuliert hat. Für meine Bedürfnisse scheint kein Platz zu sein, wenn ich sowas anspreche, bin ich egoistisch und verstehe sie nicht. Ich gebe mir wirklich Mühe für sie da zusein, wenn sie mich braucht, aber es wird immer schwerer da ich mich ausgenutzt fühle und mir wie ein Wischmop für die Tränen vorkomme. Unsere Beziehung fühlt sich nicht gleichberechtigt an.
Ich weiß, dass ich viele Fehler gemacht habe und mich zu schnell auf eine Beziehung eingelassen habe. Viele rote Flaggen habe ich "übersehen" im Liebesrausch und nun rächt sich das. Unser Plan/Wunsch war ja Familie und Kinder aber ich kann mir inzwischen immer schlechter vorstellen ein Kind in die Welt zu setzen mit einer Frau, die mir das Gefühl gibt, keine Zeit mit mir verbringen zu wollen.