Sarina80
Gast
Zitat von Jogi1969:
Danke genau das ist auch meine Erkenntnisse. Meine Frau war bis Ende 2016 ein Energiebündel, stets für jeden da, keiner kannte die Vorgeschichte ihre Kindheit weil sie das vermutliche Schlaganfall schon Psychosomatisch bedingt. Dannach würde das Loch immer tiefer das Leben immer grauer und mit komm nehmen, und dann kam er ein Versteher der ihr geraten hat ihr Leben zu ändern. Er der ihr Ratschläge gegeben hat gegen die Familie sich zu entscheiden usw. Da keimte Hoffnung auf er der zuhause ja alle die Dinge macht die sie selber zu der Zeit nicht schaffen könnte wie einkaufen kochen etc. So fing es an, und davon ist sie noch nicht los wobei sie heute auch seine anderen Seite teilweise sieht. Besoffen Auto fahren, fremd gehen, mit Kumpels das Wochen Ende verbringen, 1 Woche ballermann ohne Abstimmung, Schnap. saufen bis zum Umfallen. Alles die Sachen die sie sonst total verurteilt hat. Scheinbar blendet sie das alles aus.
Lieber Jogi, der Verlauf ist leider nicht ungewöhnlich. Oftmals holt der Körper zunächst zu einem richtigen psychomatischen Schlag aus, der dann vieles verändert. Das Funktionieren, das Nicht beachten der eigenen Seele hört an diesem Punkt auf. Was dann folgt ist tiefste Verunsicherung. Nichts was einmal klar war, ist nun mehr klar. Vergleiche es mit einem Fall in ein tiefes Loch, ohne, dass du den Boden siehst. Die Auseinandersetzung mit verdrängten Prozessen ist dann oftmals sehr schmerzhaft und steigert im ersten Moment die Verunsicherung noch. Abhängig vom Theraphieerfolg ist eine gute und intensive Betreuung von Fachpersonal, eine medikamentöse Einstellung und eine anhaltende Gesprächstheraphie. So kann ein Patient begleitet langsam wieder zu sich selbst finden. Fehlt die Begleitung, dann kippen Patienten schnell wieder und suchen rudernd nach Halt, auch in destabilisierenden Prozessen wie Alk. etc um den verzweifelten Versuch zu unternehmen sich wieder spüren zu können.