Zitat von Fenjal: das Problem ist, Menschen verändern sich
Das Problem ist, das Menschen lediglich ihr VERHALTEN ändern, nicht aber die Grundzüge ihres Charakters.
Leider merken Menschen wie @sven erst dann mit wem sie es tatsächlich zu tun haben, wenn der sich "vernachlässigt" fühlende durch Zufall oder Dritte auffliegt und dadurch dann genau die Aufmerksamkeit erhält nach der er/sie sich angeblich so lange gesehnt hat. Doch anstatt die Gelegenheit zu nutzten und offen, ehrlich und vor allem schonungslos über das zu kommunizieren, was genau man sich von seinem Gegenüber
ganz genau wünscht und vor allem was man
selbst zu tun bereit ist, um das Ruder (wieder?) herumzureissen, verharrt man in genau der Postion aus der man gestartet ist.
Zitat von Fenjal: In der ersten Phase ist liebe euphorisierend, es werden Zukunftspläne geschmiedet....
Menschen die ihr Verhalten und Leben stets ihrer jeweiligen und persönlichen (wechselhaften) Gefühlslage anpassen und damit nichts weiter tun als ihr Leben nach den kindlichen Regeln der Lust*steigerung und Unl*ustvermeidung zu generieren, ergießen sich im Augenblick des Eklats lieber in Ausreden und Jammerei, anstatt Klartext zu sprechen und dazu zu stehen, dass sie im Grunde durchs Leben und damit ihre persönlichen Stimmungen getragen werden wollen.
Die Endstufe eines solch vermeidenden Auftritts ist es dann, wenn sie Klartext sprechen könnten, es aber trotzdem nicht tun und dafür der "Gehörnte" dann selbstverständlich auch nich die Verantwortung trägt. Schließlich hat der "Vernachlässigte" ja genug NONVERBALE Signale gesendet und genug zwischen den Zeilen geredet
😉 Zitat von Fenjal: Das Ding ist eben, dass sich beide in der Beziehung oft gegenteilig entwickeln.
Das Ding ist, dass die meisten Menschen es nicht aushalten sich zu langweilen, ohne dabei das Gefühl zu haben sich zu langweilen. Gerne wird dann lieber alles auf den "stressigen Alltag, die fordernden Kinder und den unaufmerksamen Partner" geschoben, anstatt zuzugeben, dass man einfach mal wieder das Gefühl von "Ungebundenheit & Verantwortungslosigkeit" haben wollte.
Halt so wie man es damals noch hatte, als man noch von seinen Eltern versorgt wurde und praktisch v*ögeln und seine Zeit verbringe konnte mit wem man wollte, ohne dabei den Verlust einer gewissen Bequemlichkeit riskieren zu müssen
Zitat von Fenjal: Der eine baut auf, versucht mit viel Arbeit ein gutes Auskommen zu sichern, setzt Wert auf Wohneigentum und ackert 10h täglich, glaubt ich tu doch alles für Frau und Kinder, ich möchte, dass es ihnen gut geht.
Ja und das ist der Mehrzahl immer noch der Mann, denn ihm ist bereits schon von kleinauf eigehämmert worden, dass man mit Luft und Liebe allein kaum eine finden wird, die sich allein damit langfristig begeistern lässt und dazu hinreißen lassen wird sich mit ihm fortzupflanzen;-)
Ich kenne viele Frauen die glücklich, unglücklich und sowohl mit als auch ohne Kinder (heimlich) zweigleisig gefahren sind. Aber keine einzige dieser Damen hat sich langfristig (weder davor noch danach) an einem Mann gebunden, der lediglich die Fähigkeit besaß romantisch labern zu können und ne Granate im Bett gewesen ist! Einzige Ausnahme waren finanziell erfolgreiche Damen, die dann aber optisch das Nachsehen hatten.
Mir persönlich ist allerdings noch kein Mann begegnet, der es geschafft hätte einer Frau
ohne jeden Kinderwunsch dennoch ein Kind zu machen, nur um sie "halten" zu können
Zitat von Fenjal: Beide müssen sich bewegen,
Richtig und die Mundwinkel zu bewegen ist einer der wichtigsten Bewegungen überhaupt.
Wenn man aber zu bequem und zu faul ist um für sich selbst und seine Bedürfnisse einzustehen, dann braucht man auch nicht darüber zu jammern, dass es kein anderer tut!