Zitat von TraurigeSeele:ch gebe im Grunde genommen mir die Schuld für mein abnormales Verhalten und meine schweren Fehler, womit ich immer die armen Seelen der anderen verletzte.
das bringt nichts.. weder Selbstvorwürfe noch Bitterkeit.. der erste Schritt für mich.. annehmen wie's ist..
und das ist der härteste überhaupt wenn die Seele tief drinnen sehr tief verletzt ist..
will dich weder bemitleiden.. noch im Selbstmitleid bestärken.. aber ich weiß wovon du sprichst denn ähnlich erleb ich's auch..
man möcht's richtig machen und dann geht's doch wieder schief..
man leidet selbst unendlich.. gleichzeitig verletzt man andere unbeabsichtigt mit.
es ist ein schlimmer.. schmerzhafter Leidensweg.. aber selbst da.. und ich steck noch irgendwo auf der Strecke..
keine Ahnung wo genau.. mal Mitte mal fast drüber.. dann wieder gibt's nen Rückschlag..
aber eins hab ich gelernt.. trotz aller Misserfolge.. aller Not.. aller Pein.. aller Fehler auch wenn's Wiederholungen sind.. allerdings nicht in der Tragweite denn langsam.. wie's so schön heißt "langsam ernährt sich das Kaninchen"..
schön knabber knabber..
also trotz all dieser Schieflagen und all dem Leid das es mit sich bringt..
ich bleibe mir gut.. schau liebevoll auf mich.. nicht mitleidig.. nicht wehleidig.. nein verständnisvoll..
ermunternd.. liebend halt im besten Sinne des Wortes und damit bleib ich auch in der Liebe zu meinen
Mitmenschen auch wenn's oft noch so schwer ist.. weil man bekommt in so ner Lage oft den Spiegel vorgehalten und der ist nicht immer der Schönste.. aber das weißt du selbst..
naj jedenfalls das hilft mir dann mich wieder anzuschliessen.. an das große Ganze wie ich's bezeichne..
seh mich als Mensch und ebenso die anderen.. fehlbar aber genauso auch stark und fähig.
diesen Teil sollen wir anschaun.. bestärken.. hervorheben.. ausbauen und nichts andres.
(der Rest.. die Verletztheit.. die Traurigkeit.. der Schmerz und all das.. das hat zur Genüge Aufmerksamkeit bekommen.. jetzt wird auf die andere Seite geschaut.. und die gibt's ohne Zweifel.. hätt's mir nicht träumen lassen.. aber es ist so..)
bleib dran.. hab Geduld mit dir und den Menschen die dich umgeben.. schau in kleinen Schritten dahin wo das Gute wartet.. wenn es dich schmerzt deine Tochter wieder verlassen zu müssen dann mach kleine Besuche.. überforder dich nicht.. oder schenk mal was Nettes.. schick einfach gute Gedanken.. es geht was geht.. das musste ich auch begreifen und das war oft sehr schwer und ist es in Teilen immer noch..
was aber schon möglich ist.. trotzallem.. liebevoll auf sich selbst blicken.. selbst im größten Schmerz.. sich selbst ein wenn auch noch so kleines Lächeln schenken und dann üben üben üben..
wahrnehmen was da ist.. schätzen.. unbedingt schätzen.. sammeln.. alle guten Momente.. es summiert sich und irgendwann wird ein Lebensgefühl draus.. ein Gutes..
puh.. das war jetzt viel.. bist du noch dabei.. ?
wünsch noch einen so gut wie möglich angenehmen Abend!
Kati