Na aber gehören zu allem nicht immer zwei (im Beziehungsfall)?
Hätte ich mich je verarscht gefühlt von einer Frau, dann wäre mein erster Gedanke gewesen: Wie blöd war ich denn da?
Solche "Verarschungen", wie Du sie schilderst, dienen letztlich doch der eigenen Reifung.
Und das soll schlecht sein?
"Verarscht" in Deinem Sinne bin ich nie geworden (oder höchstens halt geringfügig, durch irgendwelche Anschwärmereien und Liebesflüstereien usw.), aber dafür teilweise schwer abgezockt. Aber selbst das ist ja immer auf meinem Mist gewachsen, weil mir, liebe ich, das Herz dermaßen aufgeht, dass mir alles davonfliegt.
Naja, und die Konsequenz ist dann halt irgendwann, dass man nicht einmal mehr das eigene Überleben absichern kann (also in meinem Fall ist es nicht so krass - ein oder zwei Frauen könnte ich mir noch immer leisten, wenn sie nicht gerade ein Schloß fordern

). Aber trotz all dem sage ich: Es war herrlich, schön, liebevoll, ekstatisch teilweise, bisweilen, in einem Fall, auch philosphisch großartig - und was will man denn mehr? Selbst, wenn dann irgendwann das Unheil dem Glück ein Ende setzt?
Hätte ich mir denn statt all dieser wunderbaren Erfahrungen, für die ich jeder danke, selber ein Kloster bauen und dort verrotten sollen?
Verstehe ich alles nicht. Will man leben oder will man umfassende Sicherheit?
Das wird wohl nicht so ganz zusammenzubringen sein.