Zitat von paulaner:ich sehe schon einen Unterschied zwischen Äußerung von Unzufriedenheit und dem Suchen nach einer Lösung innerhalb der Beziehung mit dem Partner und dem Wunsch nach Erfüllung eines Wunsches, der eigentlich nur auf Kosten des Partners und der ehemals ausgemachten Beziehung funktioniert.
Und welcher Unterschied ist da aus Deiner Sicht zu erkennen? Ein offenes Wort, bleibt ein offenes Wort, oder soll man nun schon einen Katalog erstellen, in welchen Momenten und in welcher Form dieses innerhalb einer Beziehung "gestattet" wäre?
Das grenzt dann an Absurdität.
Nun, genau das wird der Punkt sein: Das Leben ist
Veränderung, das gilt auch für Menschen. Zu erwarten, dass immer alles bleiben wird, wie es ist, macht unflexibel, stur und daher austauschbar. So ist es in der Natur, so sind Menschen, ob es mir passt und im Märchen alles viel schöner klang, oder nicht.
Die Liebe endet
nicht da, wo es mir angenehm erscheint. Nicht dort, wo es mir peinlich ist, mir unangenehm und ungewohnt erscheint. Die Liebe endet nicht dort, wo es
mir Angst macht.
Die Verlustängste bei
sich selbst lassen und nicht auf den Partner schieben, das ist Liebe und wenn ich das nicht zusammen bekomme, dann ziehe
ich meine Konsequenzen. Aber ich übertrage nicht
meine Schwäche auf den Partner, denn dieser ist mir offen und ehrlich entgegen getreten.
Das muß
Liebe tragen können, ohne wenn und aber.
Simply