Mir fällt da eine Passage ein von einem, von mir hochgeschätzten Sexualtherapeuten.
Vllt ist das ja der Knoten und verbindet die unterschiedlichen Meinungen hier.
Er geht davon aus, dass es beim Sex, neben den Aspekten Erregung und Fortpflanzung, vor allem um das "angenommen sein" geht. Und Sex diesbezüglich die intensivste Kommunikationsform ist.
Der Punkt um den sich viele Paare drehen ist, dass Frauen sich vor dem Sex angenommen fühlen wollen um überhaupt zu wollen und Männer sich dadurch angenommen fühlen indem "sie ihn reinlässt". Dies können Männer aber so oft gar nicht wahrnehmen und folglich auch nicht ausdrücken. (Reden stattdessen über Samenstau

) -alles natürlich immer tendenziell. Wobei mich die Diskussion hier in dieser These bestärkt.
Folglich wäre es vielleicht hilfreich, wenn du
A. Bedingungen schaffst in denen sie sich angenommen und gesehen fühlt und vor allem kein Druck ausgeübt wird.
B. Du mal in dich spürst und dich fragst was es für dich für einen Unterschied macht, dass vaginaler Sex eine andere Erlebnisqualität als z.B. Orals. hat. vielleicht ist es ja dieses "angenommen sein" durch eingelassen werden. Oder durch die Nähe die dadurch entsteht.
Wenn du es von dieser Warte aus, von deinem Wunsch ihr nahe zu sein und dich von ihr angenommen zu fühlen artikulierst, kommt es nochmal ganz anders bei ihr an.
Ach ja, es handelt sich bei der zitierten Person um Herrn Ahlers. Einen kleinen Einblick bekommt in folgendem Interview, wer will.
https://www.zeit.de/2013/18/sexualitaet....google.de