Derzek
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ich bin eher von der Sorte, der längere Zeit braucht, um eine beendete Beziehung zu verarbeiten. Meine letzte Beziehung ist nun vier Jahre her. Dann kam Corona. Ich bin kein Onlinedating Typ und war dort mal kurz angemeldet, lediglich schlechte Erfahrungen habe ich gemacht.
Ich bin jetzt 45 Jahre alt, mein Umfeld ist mehr oder weniger stabil. Ich habe zwei, drei Freunde, bin aber tendenziell eher jemand, der viel allein unterniimmt, bin in zwei Sportvereinen, im Fitness Studio.
Man kommt mit einigen Leuten in Kontakt, die Gespräche sind dann aber eher oberflächlich, mal kommt es auch zum Tausch von Nummern, man trifft sich zum Kaffee, geht aber wieder auseinander, weil beide Parteien oder eine Partei kein Interesse hat.
Wenn ich das so in meinem näheren oder weiteren Umfeld mit bekomme, bin ich immer wieder überrascht und denke, ich mache irgendwas falsch.
Ein Bekannter von mir dümpelt mit seiner Krisen-Ehe so seit Jahren im gemeinsamen Haus umher und hat nach eigener Aussage und ich habe da keine Zweifel dran, alle paar Wochen jemanden am Laufen, seine Ex Frau, die noch im Haus wohnt und im Erdgeschoss lebt, macht das genauso. Ich weiß es nicht wie und möchte da auch nicht näher nachfragen.
Gestern Abend mit Kollegen beim After Work gewesen und auch da sind viele, die ihr "Single Leben" genießen und ständig irgendwelche Geschichten zum Besten geben können.
Ich frage mich was ich falsch mache, obwohl ich mich unter Leuten bewege, auch verschiedene Altersklassen, auch gern mal flirte, kommt bei mir nichts bei rum. Entweder sind die Frauen nicht interessiert, vergeben oder ich mach eben irgendwas falsch.
Gefragt sind jetzt mal die Leute, bei denen sich das Single Dasein so richtig lohnt.
Ich muss dazu sagen, dass ich bisher nur vier Beziehungen hatte, drei davon länger, nie ONS oder sonstiges. Ein Kollege von mir meint, wer nicht in frühen Jahren gelernt hat, irgendwas klar zu kriegen, lernt es auch nicht mehr.