Wurstmopped
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Zitat von _Tara_:Doch, ist man. Denn den Unterschied zwischen einer Liebes-/Paar- und einer Bruder/Schwester-Beziehung machen eben Leidenschaft, Begehren und S..
Ich kenne das aber auch. Ich hatte auch lange Zeit so eine Beziehung. Ich habe den Mann inniglich geliebt, er war mein Lieblingsmensch, mein Ein und Alles. Andersrum genauso. Unsere Beziehung war fast symbiotisch. Aber S. und Leidenschaft gab es nicht mehr. Das körperliche Verlangen auf den anderen war vollkommen erloschen. Vielleicht, weil die Beziehung so symbiotisch war. Da aber kein Mensch, wenn es keine gesundheitlichen Gründe gibt, für den Rest seines Lebens ohne Begehren und Se*ualität leben will, haben wir uns selbige beide (heimlich) woanders gesucht.
Früher oder später passiert das unter Garantie bei zumindest einem der beiden se*losen Partner.
Meine Erfahrung ist: wenn das körperliche Verlangen nach dem Partner völlig weg ist (bei Dir scheint mir das auf jeden Fall so zu sein), ist das der Anfang vom Ende der Beziehung. Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Oder man öffnet die Beziehung ganz offiziell für Se* mit anderen. Aber damit kommen nur die wenigsten klar (ich gehöre nicht dazu).
Es gibt jedoch auch eine weitere Alternative, das Paar versucht wieder Mann und Frau zu leben, Distanz herstellen, eigene Interessen und Bedürfnisse entwickeln. Sich selbst ein Stück weit neu erfinden und dem Partner Rätsel aufgeben.
Das Gefühl ich habe meinen Partner Safe und ich kenne ihn zu 99% ist immer der Anfang vom Ende.
Diese vielbesungene innige Verbindung, ist halt nicht das erstrebenswerteste in einer Beziehung.
Begehren und begehrt werden ist das Salz in der Suppe. Eine gewisse Distanz und Unsicherheit hält eine Beziehung am Leben.