Heffalump
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Zitat von Marie_83:Wir haben ja vor Gott versprochen, "in guten wie in schlechten Zeiten!. Ihr könnt mich dumm nennen, ich habe an das alles wirklich geglaubt. Mein Herz ist gebrochen, ich bin so verletzt, meine Kinder leiden, meine Eltern, bald auch seine Eltern!
Ja der Spruch bis das der Tod uns...blablabla, reine Kirchenerfindung. Schau Dich um, in jedem Frisörbesuchzeitschriftenabo 0815 Hefft, steht, welcher Promi sich schon wieder trennt, manche sind schon bei der vierten Ehe.
Auch ich bin dem Spruch erlegen, ja auch ich litt wie ein Hund. Mein Sohn hatte Angst um mich. Nach ca, drei Monaten ging es langsam aufwärts. Und ich sag dir auch warum, mein Stolz meldete sich, wer ist er schon, mich so tief zu stürtzen.
Sieht man auf Generationen vor uns, blieben die länger zusammen - waren sie glücklicher? Viele Frauen, abhängig von den Männern, mussten bleiben, auch wegen der Kinder. Die wenigen, die sich trauten zu gehen, hatten jahrelang ein Stigma. Männer konnten immer und überall, egal ob frei oder verheiratet, wild auf Frauen hüpfen, Kinder zeugen und ihnen geschah nichts.
Frauen hingegen hatten stets einen schlechten Stand, dank Religionen, die auch von Männern so geschrieben wurden, wie es in deren Kleinhirn gemeißelt war.
Also ist dieser Satz, das denkbar schlechteste, um eine Ehe zu binden. Dafür wurde Söhne zu Herrschern erzogen, die überall ihren Herrscheranspruch aufzeigten, egal ob es um einen Kinderwagen oder eine Spülmaschine geht.
Von Anfang an müsste Frau sich da behaupten, selbst in der Honeymoon-Zeit ihm zeigen, so nicht - wer tut das? Niemand. Und danach, jedesmal wo sich dein Unmut regte, hättest du dich wehren müssen - hast du nicht, folglich "herrschte" er weiter.
Für ihn bricht die Welt aus den Fugen, ist er doch so erzogen, du emanzipierst dich, ihn entmannst du dabei.
Wo nun die Fehler sind, ist im Sinne von Vergangenem nicht mehr änderbar.
Du kannst nun deine Entschlusskraft und deine Stärke beweisen, für deine Kinder. ohne Fremdeinwirkung anderer, selbst derer, die es gut meinen. Kannst deinen Kindern beibringen, das sich Beziehungen ändern, Menschen sich trennen und das Leben danach nicht dunkelschwarz verzweifelnd sich darstellt, sondern hell und Licht und voller Hoffnung auf neue Erfahrungen.
Er will gehen, lass ihn ziehen, man kann Reisende nicht aufhalten. Er wird immer Vater bleiben, und er wird sich um sie kümmern, auf seine Art, nicht besser, nicht schlechter, so wie er es immer tat. Vereinbare mit ihm feste Tage, damit du zur Ruhe kommst, dich erdest und deinen Weg gehen kannst.
Zum Leiden keine Zeit hast, Ablenkung aktiv nimmst, Wohnung, Arbeit, Umzug welches Land, alles sollte durchdacht und in Angriff genommen werden. Ablenkung ist auch besser als Trübsal und weiteres Leiden, das dich bremst und einlullt.
Ob er ein Narzisst ist, oder nicht, was spielt das für eine Rolle - keine. Geh den Weg, den du gehen willst, Mit geradem Rücken und klaren Augen. Jede Entscheidung die du für Dich und die Kinder triffst, wird dich befreien und Dich stückchenweise von ihm entfernen, weil sein Lebenszweck stets ein anderer wahr.
Ob seine Eltern leiden, möglich, sollte dich aber nicht bremsen, du hast nur ein Leben, und es ist Zeit dies auch so anzunehmen. Du hast nicht unendlich Zeit, dir Sorgen anderer aufzuladen, nur um dort weiter zu bleiben, wo dir erzählt wird, was du alles nicht kannst.
Und so klein sind deine Kinder nicht mehr, das du, denen das nicht kindgerecht vermitteln kannst, das diese Form der Beziehung dir Unbehagen oder was auch immer bereitet.