Nessy29
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ich versuche mich kurz zu fassen und verständlich zu schreiben. Ich bin 30 Jahre und er 32 falls das relevant ist. Im Januar kamen ein jugendflirt und ich zufällig wieder in Kontakt da er mich anschrieb. Wir verstanden uns auf Anhieb super und so entwickelte sich was ernstes zwischen uns. In der kurzen Zeit ist viel passiert, mein Opa ist plötzlich gestorben, mein Onkel hatte einen schweren Herzinfarkt mit koma und allem drum und dran und zur Krönung wurde ich trotz Verhütung schwanger und als ich anfing mich darüber zu freuen, musste es aus mir raus operiert werden da es im eileiter saß. Vor knapp 3 Wochen war die op und schon seit einer Woche davor verging kein Tag ohne Schmerzen, auch seelisch. Anfangs war er sehr fürsorglich und war da wenn ich ihn gebeten habe. Heute bin ich ins Krankenhaus weil Dienstag abend bei meiner Frauenärztin freie Flüssigkeit festgestellt wurde und ich ins Krankenhaus sollte falls die schmerzen schlimmer werden. Nunja seit Dienstag abend haben wir uns gestritten weil ich am Ende meiner Kräfte war und schlecht gelaunt war. Er kam nicht von alleine auf die Idee zu mir zu kommen und ich bat ihn dieses mal nicht darum. Ich hab ihm immer wieder gesagt das es nicht seine Schuld ist aber das er doch bitte verstehen möge das die Situation mich einfach überfordert. Er konnte es nicht wirklich verstehen. Heute dann der Knackpunkt: Ich musste ins Krankenhaus weil die schmerzen unerträglich wurden, habe es ihm geschrieben und er hat seine Motorrad tour weiter gemacht ohne auch nur mal anzurufen, geschweige denn zu fragen ob er umdrehen soll da er noch nicht wirklich weit weg war als meine Nachricht ihn während einer Pause erreichte. Nun versteht er absolut nicht das ich maßlos enttäuscht bin und gibt mir sogar noch die schuld dafür das er nicht da war. Ich hätte ihn ja nur bitten müssen.
Sollte es nicht selbstverständlich sein das man da ist für Menschen die einem viel bedeuten? Für mich ist das selbstverständlich, ich bin kein Mensch der um Unterstützung bettelt oder andere darum bitten lässt. Ein Anruf oder überhaupt mal die Frage ob er kommen soll, hätte gereicht. Zu wissen das es ihm wichtig ist. Ist das zu viel verlangt? Ich weiß das ich nicht einfach war die letzten zwei Tage aber ist es wirklich zu viel verlangt etwas Verständnis in der Situation zu haben? Zumal ich mich entschuldigt habe für meine Laune und ihn um Verständnis gebeten habe und ihm sagte das es nicht seine Schuld ist. Ich möchte ihn eigentlich nicht verlieren, wir waren so glücklich trotz der schweren zeit aber ich möchte auch nicht immer darum bitten müssen für mich da zu sein. Zudem tut es sehr weh das er mich nicht ein Stück versteht sondern mir noch die schuld gibt. Ich habe so viel verloren in den letzten Wochen und er war mein lichtblick.