Zitat von gordon:Ich glaub nicht das Männer Frauen ueberlegen sind oder umgehkehrt. Es ist aber nur mal so, das Männer bestimmte Dinge besser - oder milde anders - koennen als Frauen und umgekehrt.
Welche das sind und in welcher Auspraegung ist variable. Die Tendenz aber eine deutliche und in endlosen Studien belegen (ich such gleich mal quellen). Da gibts ueberhaupt nichts dran zu ruetteln.
Und Gleichberechtigung heisst in dem Kontext nicht: Gleichschaltung sonder "gesehen ne Gleichberechtigung" der jeweiligen geschlechtspezifischen Faehigkeiten. Und die sind nunmal da und da kann man noch soviel von Höhlenmenschendokmen fasseln wie man will.
Ich geb mal nen anschauliches Beispiel (klassiker hab ich mal auf nem Birkenbihl talk aufgeschnappt - such gleich mal):
Orientierung:
F/M vergleich
Männliche Lebenwesen (spezies erstmal egal) orrientieren sich vollstaending anders als weibliche.
Klassiker: Autofahrt mit Dame, er die karte sucht die strasse nach norden, Sie: Du must an der Kirche rechts, er: da ist keine Kirche. Kann er aber davon ausgehen das da ne Kirche ist, weil f sich an bezugspunkten orientiert m sich aber eben an der "raeumlichen" lage. Drum ist an dem Vorteil: Frauen koennen keine Karten lesen auch was dran. Koennen Sie natuerlich, aber sie koennen halt mit der aussage:Da vorn an der Kirche links bis zum Markplatz deutlich mehr anfangen als M mit "300 m suedlich, dann 50schritte gen osten".
Dazu gibts nen hueschen versuch mit Ratten (such ich euch auch gleich):
Labirinth mit Kaese am ende. Kennen die Ratten das nicht sind sie aehnlich schnell beim Kaese.
Gibt es markante Bezugspunkte in dem Ding und es is bekannt ist, bei veraenderung der des Aufbaus aber belassung der Bezugsbpunkte F deutlich schneller beim Kaese. Nimmt man die Bezugspunkte weg, aber laesst den Aufbaum gleich ist M schneller beim Kaese.
Dererlei gibt es zig unterschiede, und das auch gar nicht schlimm sonder eigentlich gut, weil wenn ich die Karte verbummel kann Madam mit hilfe von Kirchen und Tankstellen immer noch das Ziel finden und umgekehrt. Und das ist halt Koop dann.
schoenes buch dazu:
https://www.amazon.de/M%C3%A4nner-sind- ... 3492261299Gruss,
g
Such mal die Quellen.
Ich bestreite nicht, dass es neben den offensichtlichen körperlichen Unterschieden auch andere Unterschiede gibt.
Nur gibt es garantiert keine Quelle, die besagt, dass Frauen besser mit Babys umgehen können als Männer, besser in Teilzeit arbeiten sollten, wenn sie Kinder haben und Männer am besten den Hauptversorger der Familie darstellen sollten, weil sie "das einfach besser können"...
Diese Dinge sind kulturell bedingt, antrainiert, anerzogen, wie auch immer.
Jetzt bringe ich mal ein Beispiel:
Frauen reden und tratschen immer,- weil sie so "beziehungsorientiert" sind und gerne kommunizieren.
Männer schweigen eher und sind eher "sachorientiert".
Wie viel davon ist angeboren, oder wurden die Jungs/Mädchen nur mit unterschiedlichen Rollenbildern und anderen geschlechtlichen Vorstellungen während ihrer Erziehung konfrontiert?
Was gilt denn als männlich? Das Plappermaul, dass mit den Frauen um die Wette schnattert oder Schweigsame, der nur redet, wenn er wirklich was zu sagen hat?
Ist das auch biologisch bedingt?
Oder wird das über Kultur vermittelt? (Was ist übrigens mit anderen Kulturen, wo Männer allgemein eher extrovertiert und beziehungsorientiert auftreten und erst mal über Gott und die Welt labern, bevor sie zu Potte kommen? Sind das andere Menschen? Haben die andere Hirnstrukturen?

)
@ominöser-gast
Zitat:Das Modell "Frau hütet Kind" und "Mann versorgt Familie" bot einige hunderttausend Jahre einen evolutionären Vorteil.
Dieses Verhalten dürfte mMn fest in uns verankert sein.
Keine Zivilisation zu keiner Zeit weicht signifikant davon ab, wenn wir mal ein paar afrikanische Ureinwohner unbeachtet lassen.
Die Möglichkeit, als einzelner Mensch sein Überleben zu sichern, besteht erst seit kurzem.
Über Geldwirtschaft brauchen wir gar nicht nachdenken.
Kurz: ich meine Ja.
Der Vorteil war, dass nur die körperlich starken Männer überhaupt die Chance hatten (durch Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) genügend Nahrung aufzutreiben und Feinde zu verjagen.
Okay.
Und weil also nur die Stämme überlebten, die starke Männer hatten, wurde in unsere Gene eingebrannt, dass Frauen heute in Teilzeit arbeiten gehen sollten?
Oder wurde nicht eher dafür gesorgt, dass die Ladys (und die Männer selbst) heute immer noch auf Oberarme, V-Körper und breite Schultern achten?