@DrillingsPapa Hast du dich jemals mit Suchterkrankungen auseinandergesetzt, hast du irgendwann einmal gefragt, was das mit euren Kindern macht? Deine Frau lebt gerade ihre Familiengeschichte, sie kannst du nicht retten. Aber euren Kindern kannst du noch helfen. Hör auf mit dem Quatsch der guten, tollen Mutter. Das ist völlig egal!
Zitat von DrillingsPapa: Leider trinkt meine Frau sehr viel und nimmt noch einige Medikamente, wo ausdrücklich kein Alk. angezeigt ist. Da ich sie immer wieder bei komischen Aktionen ertappte, rastet sie jedesmal aus, schrie heftige Sachen, wie ich bin eine *beep*, ich lass mich von allen Männer fi., ich hasse Dich, Du Weichei usw. Sie ging sogar auf mich los und das alles vor unseren Kindern.
Zitat von DrillingsPapa: Nun ist sie seit Anfang November weg, die Kinder möchte kein Kontakt zu ihr, haben leider alles mitbekommen.
Zitat von DrillingsPapa: Die Weihnachtszeit verbrachten wir dann alleine ohne Sie.
Zitat von DrillingsPapa: ich gebe Dir in vielen Punkten recht, aber als Mutter funktioniert hat sie bis zu letzt.
Zitat von DrillingsPapa: Sie ist trotzdem all die Jahre ein fürsorgliche und stets bemühte Mutter gewesen, dass sie gerne was trinkt weiß ich schon lange.
Klingt echt nach einem harmonischen Umfeld, in dem man Kinder aufwachsen sehen möchte. Nicht!
Zitat von DrillingsPapa: Da zog sie ein paar Wochen zu ihrer Mutter und wir haben im gesamten Haus, leer versteckte Weinflaschen gefunden.
"Wir" heißt in dem Fall, du und die Jungs?
Zitat von DrillingsPapa: Und ihren Wein trank sie nur aus Kaffeetassen, dass schon viele Jahre. Keine Ahnung weshalb.
🙄 Zitat von DrillingsPapa: Sorgerecht beantragen, Aufenthaltbestimmungsrecht auch.
Du hast eine kuriose Prioritätensetzung. Ihr habt gemeinsames Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Was und warum willst du das ändern? Die Jungs sind 16, die zwingt niemand irgendwohin, wo sie nicht hinwollen. Was versprichst du dir davon?
Du hast irgendwie immer noch nicht so richtig erfasst, wo gerade die Probleme liegen, oder? Schau mal hier:
https://www.polizei-dein-partner.de/the...62e9b47626Zitat:Ein Drittel der Kinder, die in einem Suchthaushalt aufwachsen, werden selber süchtig.
Zitat:Das Risiko eines Kindes aus einer Suchtfamilie selbst suchtkrank zu werden, ist bis zu sechs Mal erhöht. Damit sind diese Kinder die größte Suchtrisikogruppe überhaupt. Das zweite Drittel entwickelt psychische oder soziale Schwierigkeiten wie beispielsweise Depressionen, Ängste oder Essstörungen. Zudem haben sie oft Probleme im Job oder leiden unter Bindungsängsten, da sie nie gelernt haben, zu vertrauen.
Erkennst du deine Frau hier wieder, siehst du den Weg für eure Söhne? Mensch, was braucht es denn noch, um deine Prioritäten in prompte Hilfe für eure Kinder zu lenken?
Zitat:Es kommt darauf an, dass die Kinder verstehen, was Sucht bedeutet: Dass es eine Krankheit ist, an der sie keinerlei Schuld tragen“