Drknow
Gast
Ich empfinde es immer als zu billig und einfach dem Betrogenen hier einen Teil des Schuld mit in Schuhe zu schieben!
Fakt ist, wenn alles gepasst hätte wer es wohl nicht zu dem Betrug gekommen!
Fakt ist aber auch, dass meist beide in der Beziehung dann unzufrieden sind und sich dem Gegenüber nicht offenbart haben! ...beide tragen hierfür eine Mitverantwortung JA!
Aber....jetzt der kleine aber feine Unterschied...der Betrüger hat bewusst das Vertrauen missbraucht und in der Entscheidungsfindung, die Beziehung, das was war, den Wert der Beziehung mit dem was nun vorhat abzuwägen und hat sich bewusst für diese Handlung entschieden!
Hier ist er allein schuldig!
Es gibt genug Menschen die da zu dem Schluss kommen, nein, auch wenn es schwerfällt, ich entscheide mich für die Beziehung und nutze diese Herausforderung um jetzt mal alles auf den Tisch zu bringen!
Auch die oft im Nachhinein geäußerte Behauptung "Ich wollte die nicht wehtun" ist gelogen und zeigt eher das der Betrüger nicht in der Lage ist sein Handel zu reflektieren bzw. nicht ehrlich zu sich selbst ist!
Der Betrogene hat alles Recht der Welt dem Betrüger offen und ehrlich seine Meinung zu sagen und ihm alle Schuld zu geben! Natürlich, er, der Betrüger hat es einem dritten erlaubt in die Beziehung einzubrechen, bewusst!
Wer verzeihen will, der muss seine Wut, Trauer und Enttäuschung ausleben dürfen, es ist sehr wichtig! Will der Betrogene jemals wieder vertrauen, muss er sich erst einmal selbst vertrauen und dazu gehört das es sich im klaren ist, das er nicht nicht Schuld an dem Vertrauensbruch ist!