Ach Tigerchen, ich möchte dich einfach nur knuddeln.
Zeig mal, wo Geschichten sind, die da in einem Jahr mit durch waren - waren die auch über 20Jahre gebunden?
Ich war 23 Jahre gesetzlich verheiratet, bin es kirchlich noch. Hatte da 2019 meinen 25stigsten Hochzeitstag gefeiert, war er böse mit mir - sag ich zu ihm, wenn dir das nicht passt, geh zum Pabst und lass es annullieren, hat er einen Flunsch gezogen.
Ich lache mir eins!
Zitat von Kleiner-Tiger:Und dann gibt es (zum Glück-für mich, nicht für die Betroffenen-) die, die lange brauchen, immer wieder zurückfallen oder es nicht schaffen im neuen Leben anzukommen bzw. es so aktzeptieren, und loslassen können, wie ich. Diese Geschichten und ihr zeigen mir auch, ich bin nicht allein.
Irgendwer hat mir seinerzeit im Forum geschrieben, für jedes Jahrzehnt braucht man ein Jahr - und im großen Ganzen, hatte der Recht. Es sind nun 3 Jahre + und es ist vorbei. Kein Groll mehr, kein Ärger.
Aber wieder ein Guggen nach rechts oder links, wobei - will ich mir das nochmal antun? Wenn dann nur noch ambulant, nix mehr stationär
So ist der Ist-Zustand derzeit.
Zitat von Kleiner-Tiger:Er hat mit ihr ein Baby bekommen. Eine neue Familie gegründet. Sie hat ein Kind von ihm. Einfach so. Das war mal mein Platz.
Ja. Blöd.
Aber:
Du bist nun nicht mehr die Windelwechslerin, die Zahnfee, die verschrammte Knie Verarzterin, die Tröstfee, die Trotzaushalterin. Du bist jetzt eine Frau, die in Urlaub kann - während er und sie Probleme wälzen, die du schon längst überwunden hast.
Du bist auf lange Sicht, die lachende Dritte.
Wenn es dir richtig gut geht, danke ihm, für die Zeit, die Jahre, die Kinder. Du wirst ungläubiges Staunen ernten, möglicherweise auch ein:
Zugeständnis von ihm, aber du kannst ihn dann lächelnd abweisen - und lieb sagen,
Du hattest deine Chance.
Du hast viel mehr gewonnen, als dir gerade bewusst - und er hat viel mehr verloren, als ihm je bewusst.
Und jeder Tag führt dich in die Nähe des Tages, wo du merkst - das er dir völlig unwichtig ist. Freu dich drauf.