Zitat von Lavidaloca: Ich schätze jeden Beruf.
Ja, das glaube ich dir gerne, hast aber offensichtlich dennoch kein Verständis dafür, wenn eine Frau sich dazu entscheidet ihrem Mann den Vortritt bezüglich der Gestaltung seiner Karriere zu lassen.
Denn wenn man Kinder UND Karriere haben will, dann muss es jemanden geben, der sich für einige viele Jahre in seinen persönlichen Wünschen, Zielen und Weiterentwicklung stark zurücknehmen muss und vor allem das Risiko in Kauf nehmen, den Anschluss daran zu verlieren!
Und selbst wenn man es schaffen würde sich das Ganze 1 zu 1 aufzuteilen, ist die Karriere und der Verdienst lange nicht so steil, wie der im Alleingang. Und ein Mann der entspannt zur Arbeit gehen kann OHNE auf die Uhr sehen zu müssen oder schwitzen zu müssen, dass er jeden Moment das Kind irgendwo abholen und betreuen muss, hat nunmal den Luxus Kind und Kegel unter einen Hut bringen zu können!
Denn um nichts anderes ging es in dieser Diskussion hier anfänglich.
Aber ich gebe dir gerne noch einmal ein Beispiel:
Eine ärztliche Kollegin meines Mannes lernte ihren Mann (ebenfalls Arzt) im Studium kennen. Als sie fertig waren heirateten sie. Dann machten
beide den Facharzt fertig, kauften sich ein Haus und es kam bei beiden der Kinderwunsch auf! Besprochen war, dass sie sich die Elternzeit teilen und danach
beide ihre Arbeitszeiten
gleichwertig aufteilen bzw. so reduzieren, dass niemand einen Nachteil davon trägt.
Schließlich wollten beide in naher Zukunft zum Oberarzt aufsteigen. Als sie dann schwanger wurde (mit Zwillingen!) bekam er den heiß ersehnten Posten als Oberarzt angeboten, was die reduzierte Arbeitszeit dann natürlich vollkommen zu Nichte machen würde!
Wie die Geschichte ausging erzähle ich später

Vorher hätte ich aber mal gerne gewusst, was die Frau in genau diesem Moment hätte tun sollen ?