sternmaedchen
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ich wurde vor 6 Wochen von meinem Ex verlassen und würde sehr gerne mein gehirm amputieren lassen, um nicht mehr soviel zu denken. Vielleicht auch noch mein Herz, um nicht mehr zu fühlen...
Ich hatte schon ein Thema eröffnet, aber leider nicht genug Zuspruch, Worte von Euch bekommen. Ich würde mich sehr über Eure konstriuktiven Ratschläge, Erfahrungen und auch lieben Worte freuen. Es hilft mir hier zu lesen und zu schreiben und ic hhoffe hier Heilung zu finden.
Meine / unsere Geschichte:
Wir waren 3,5 Jahre zusammen, ich war immer sehr verliebt in ihn und er in mich. Natürlich war nicht alles rosarot und wir haben auch gestritten, hatten Arten von Machtkämpfen. Meiner Meinung nach hat er seine Freunde zu sehr in den Vordergrund gestellt und ich habe mich nicht wie seine Nr. 1 gefühlt. Wobei ich nicht geklammert habe und ich auch meine eigenen Freunde und Hobbies hatte. Wir beide hatten Freiräume für uns.
Vor ca. 1 Jahr begann die Zeit von extemer Nähe und Distanz - wie Wellen ( aber das erkenne ich auch erst im Nachhinein).
Anfang dieses Jahres wollte er unbedingt mit mir zusammenziehen, schnell Kinder - es enger und fester machen - wir hatten unsere Zukunft geplant.
Schönheitsfehler für mich war seine Wohnung, in die ich einziehen sollte. Es war nie meine Traumwohnung, eher zu klein und schlecht geschnitten für 2 und erst für eine Familie. Aber es gab für ihn keine Alternative. Aus Liebe zu ihm habe ich mich drauf eingelassen, wir haben gegonnen die Wohnung zu renovieren. E ist bei mir übergangsweise eingezogen.
Januar bis März waren sehr schön, ic hhabe das Zusammenleben meist sehr genossen. März war für mich ein recht anstrengender Monat mit vieeelen Überstunden. Und bei ihm steigerte sich der Stress zusehend: Stress auf der Baustelle, mit seinem Vater , der den Bauleiter gespielt hat, auf seiner Arbeit und seiner Fortbildung, die auch noch gestartet ist. Er lag dann irgendwann nur noch auf dem Sofa hat geschwiegen oder geschlafen. Dann bgannen die Streiterein und Vorwürfe. ich mutierte zur Superhausfrau, der man nichts recht machen konnte und er hat angefangen mir mit "schlußmachen zu gedroht"...wenn ich ihn nicht genug unterstützt habe bzw nicht deutlich genug gesagt habe, daß ich mich auf die wohnung freue. ich habe mich auch mehr auf uns gefreut, als auf die wohnung , muß ich zugeben. das hat er viell gespürt.
aber ich muß auch sagen, er hat mich in dieser stress umbau-phase auch nicht wirklich unterstützt. dies akitvlosigkeit hat mir zugegebener maßen genervt, ich wollte mit ihm am wochenende mal frühstücken, er wollte schlafen... ich wollte mit ihm reden, von meinem tag berichten, er wollte abspannen vor tv - schlafen. also nix schlimmes was ich wollte. haushalt hat er gar nichts mehr gemacht, auch darüber haben wir gestritten.
ich frage mich, ob ich zuviel gefordert habe, ist es deshalb kaputt gegangen? hätte ich mehr loben sollen, männer mögen das ja. aber mich hat er auch nicht gelobt, sich auch nicht angestrengd. klingt irgendwie nach machtkampf, oder? ich zweifel echt an mir im moment.
getrennt hat er sich Anfang Mai mit der Begründung, daß er nicht mehr kann und auch nicht mehr will, wir passen nicht zusammen. Ich glaube er war einfach überfordert von allem und hat mich weggeschoben. bis heute kann ich nicht glauben, daß seine Gefühle weg sind.
Kurz nach der Trennung hat er mich angerufen, hat mir gesagt, daß es ihm leid tut ,aber nicht anders geht und er froh ist das er die Streiterein nicht mehr hat. viel zu tun hat und es ihm nicht so gut geht. Ich habe dann in der 2. Trennungswoche einen Brief geschrieben und abgeschickt - ich weiß nicht gut. Inhalt: ich bin auch froh das das Streiten und der Stress ( den ich auch empfunden habe) weg ist, aber ihn vermisse.
habe ihm auch geschrieben, daß ich die Zukunft mit ihm wollte: Zusammenziehen und Kinder. das ich Angst vor veränderung habe ( wie z bsp Zusammenziehen), aber es mit ihm zusammen geschafft hätte und glücklich geworden währe. das ich kämpfen möchte, wenn er noch Gefühle hat.
Er hat dann einige Tage später eine mail zurückgeschrieben: eine halbe Seite voll mit Mitleid für mich. Er will nicht daß es mir schlecht geht, blabla es tut ihm leid, aber keine Gefühle mehr und es gibt kein zurück. Er würde aber gerne nochmal mit mir reden.
Warum, will er sehen wie schlecht es mir geht, nochmal Mitleid und mir erklären warum Schluß ist ( ok ein paar Fragen hätte ich schon noch und doffe Hoffnung). Den Montag wollte er vorbeikommen, ich habe per sms angesagt. Er schlug dann Dienstag o Mitt vor, ich habe mich nicht gemeldet. Er hat Mitt angerufen - auf der Arbeit! - furchtbares Telefonat. was darin geendet hat, daß er laut geworden ist und gesagt hat, er wollte es mir eigendlich nicht sagen,
aber ich bin Schuld das Schluß ist ich habe zuviel gezögert mit dem zusammenziehen, aber nicht oft genug gesagt, daß ich mich auf die wohnung freue.
Vorher hat er wieder gesagt, daß er seit der Trennung schlecht schläft, nicht ißt und an mich denkt. er sagt, er hat mit dem Verstand entschieden, sein Herz möchte mit mir zusammen sein, aber er glaub er wird nicht glücklich mit mir, ich mache ihn krank! Seine Entscheidung ist richtig, es tut ihm leid. Ich habe furchtbarerweise zu ihm gesagt ( vorher), daß ich mit ihm glücklich werden möchte und ihn vermisse. bettel - furchtbar!
Und auch schlimm: wir wohnen beide in der gleichen kl Stadt und sind in den gleichen Läden unterwegs. im monet bin ich aber gar nicht unterwegs.
Es geht mir sehr schlecht, fühle mich nicht mehr wie vorher - wo ist mein Selbstbewußsein, mein Glück , er hat alles mitgenommen, genauso meine Zukunftsplanung.
Ich verstehe ihn nicht.
Kann es mir jemand erklären!
Einen Rat geben, was ich tun soll... einfach aufstehen und weitergehen ohne es verstehen zu können, ohne Antworten?
Schon mal Danke für das lesen der vielen veilen Worte, ich freue mich auf Euch und brauche Euch auch...
sternmädchen
