Zitat von Meliana:... und das Unterbewusstsein kämpft gegen die Beziehung und das führt zu der ständigen Abwertung deiner Person.
Wir werden zu 80% durch unser Unterbewusstsein gesteuert. Die eigenen Anteile liegen nur darin, inwieweit lassen wir dieses innere Wissen zu oder lehnen es ab. Ständige Ablehnung ist ein Gefühl, dass wir innerlich empfinden. Berechtigt ist das in den wenigsten Fällen, weil wir da schnell im Philosophischen landen würden, nämlich Festlegungen zu folgen, die andere für uns treffen und die tun das nur zu gerne, wenn wir sie diese Aufgabe für uns übernehmen lassen.
Sollen die Narzissten doch gegen das kämpfen, was ihr Unterbewusstsein für sie als gut befinden würde, sollen sie doch gesellschaftlichen Scheinansprüchen gerecht werden. Ich wünsche jenen dabei viel Spaß auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück.
Zitat von Meliana:Und ich fühle mich schuldig und überlege bis heute, wann und wie ich ihn zurück gewinnen könnte, so dass alles wieder ist wie früher zu unseren schönen Zeiten, weil auch er war für mich alles.
Nach dem Abbruch ist das so. Wir sehnen uns nach den schönen Momenten, nach dem Früher, nach dem "wie es in unserer Vorstellungswelt sein könnte". Wie wir es gerne hätten.
Wer auch immer! Er/Sie ist nur deshalb "alles", weil wir nicht den Menschen kennengelernt haben, der uns zeigt wie tiefe Gefühle sich wirklich anfühlen können. Jene Narzissten verstehen es sehr gut, Schuld zu implizieren, den Sündenbock zu erschaffen, den sie in die Wildnis hinausschicken, anstatt selbst, eigenständig dort hinaus zu gehen (verantwortungsbewusst) um die eigene Integrität, für sich selbst zu beurteilen (frei von Vorurteilen).
Zitat von Meliana:Vielleicht wäre eine Therapie für dich hilfreich? Mir hat es geholfen einige Dinge klarer zu sehen. So einfach kommt man leider nicht drüber weg, wenn man so lange Zeit manipuliert und klein gehalten wurde.
Therapien sind hilfreich, im unterstützenden Sinn. Das Kleingehaltenwerden, das Manipuliertwerden ist ein Akt, den wir selbst so zugelassen haben. Wir kommen so schwer darüber hinweg, weil es unser innerstes Weltbild verletzt. Es kränkt uns, dass so etwas passieren konnte. Wir werden an wunde Punkte erinnert, die stets dann aufbrechen, wenn wir unsere eigene Entwicklung zu wenig vorangetrieben haben. Ich will nur sagen, die Ansätze liegen viel tiefer.
Die Dinge, die passieren, die uns an der Oberfläche ankratzen, haben Ursachen, die weit vielschichtiger sind, erstaunlich verborgener sind. In den unterschiedlichsten Lebensbereichen werden wir damit immer wieder konfrontiert, solange, bis wir gelernt haben, Lektionen zu akzeptieren.