Jules030
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Würde es einen Unterschied machen? Und würde es Dich auf Deinem Lebensweg weiterbringen?
Die wichtigste Frage sollte doch lauten: hat Dir die Beziehung gut getan? War sie das richtige für Dich?
Es liest sich für mich so wie viele hier schreiben: es hat einfach nicht gepasst. Und das ist doch total ok. Ich bin sicher Du findest einen liebevollen Partner, mit dem es besser passen wird.
Bleib bei Dir, und fokussier Dich nicht so sehr auf ihn und auf die Analyse seines Verhaltens - bleib bei Dir und bleib bei Deinen Bedürfnissen. Was willst Du? Was brauchst Du? Wie möchtest Du Beziehung leben? Das ist wichtig! Nicht, was hat er wie warum getan oder gesagt.
Zur NPS: ich hatte einmal mit einer (diagnostizierten) Person mit (verdeckter) NPS zu tun, und die Merkmale der Störung sind doch recht deutlich: die starke Ich-Bezogenheit, die mitunter "verdeckt" serviert wird, oder verbunden mit Opfer-Rhetorik; der "uncanny valley" Effekt, wie die Psychiater das nennen: Du hast das Gefühl, vor Dir sitzt jemand der "Menschsein" mimt. Aber da ist niemand zuhause, trotz Zahnpastalächeln, Charme und Komplimenten. Das ständige Changieren zwischen Zugewandtheit, die aber nicht Dir als Mensch gilt sondern einem Bild von Dir, und kompletter Abwesenheit.
Hinzu das was man kennt: Kommunikations-Salat, Verdrehung, völlige Inkonsistenz im Verhalten.
Wenn Du eine echte, pathologische NPS vor Dir hast, dann merkst Du schon recht schnell, mit diesem Menschen stimmt irgendetwas nicht. Es ist eine ernste Krankheit, und wenn man sie verstanden hat, dann kann man fast Mitleid mit diesen Menschen haben - ohne jedoch jemals zu bleiben! Man kann nur gehen.
In diesem Sinn alles Gute Dir
