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Narzisstischer Partner

Liv225
Zitat von Jessy1607:
@Liv225 gibt es etwas was euch vielleicht an Podcasts etc. geholfen hat, ich muss mich irgendwie ablenken.

Auf YT gibt es einige Sachen. Ich „kann“ nicht jedem zuhören.
Wichtig ist, dass jemand es erlebt hat. Da finde ich das Verständnis besser. Leider weiß ich nicht mehr genau, wer das alles wahr.
Eine hieß Tanja Erdmann.

• x 2 #136


F
https://open.spotify.com/episode/5088s4...=copy-link
Den hab ich gerade gehört. Ich liebe ja die Ildiko, bin mit ihren Büchern irgendwie erwachsen geworden 😉

• #137


A


Narzisstischer Partner

x 3


PapaEmeritus
@Jessy1607

Wenn du einigermaßen englisch verstehst, würde ich dir da einige vorschlagen können, die auch als Psychologen arbeiten. Da ist zumindest im Gegensatz zu vielen Coaches und Therapeuten ein gewisser fachlicher Hintergrund da. Menschen, die selbst sowas erlebt haben, sind auch immer ganz gute Ansprechpartner.

• x 3 #138


P
Zitat von Jessy1607:
Ich hatte ständig Blasenentzündungen, Rückenschmerzen und zum Schluss Ausschlag im Gesicht, hatte ich noch nie.

Weißt Du, ich habe vor langer Zeit die Aussage gehört, daß, wenn weder der Verstand noch die Gefühle adäquat reagieren, zumindest der Körper agieren wird. Das geschieht oft durch Formen von Krankheit. Aber wie gut sind wir, auch das wegerklären zu wollen.

Als ich damals nach Hause kam, dachte ich "oh wie schade, daß jetzt niemand mehr da ist, mit dem ich das Erlebte teilen kann!"
Meine Güte, wie gut man sich selber belügen kann. Denn in Wahrheit hat er alles, was ich an Gutem und Schönem erzählt hatte, zerstört. Und Gott sei Dank fiel mir das schnell ein. Sodass der Gedanke "Was für ein Glück, daß niemand mehr da ist, der Gutes zerstört!" zum neuen, regelmäßigem Gedanken wurde. Erst bewusst aktiv, später voller Dankbarkeit. Und für das Teilen gab es Freunde und Freundinnen.

• x 6 #139


Heffalump
Zitat von Jessy1607:
Ich hatte ständig Blasenentzündungen, Rückenschmerzen und zum Schluss Ausschlag im Gesicht, hatte ich noch nie.

@Scheol hat da mal was zu geschrieben, ich weiß den Wortlaut nicht mehr genau, aber wegen Blasenentzündung gibt es wohl mehr zu zu sagen

• #140


M
Zitat von Perzet:
Sodass der Gedanke "Was für ein Glück, daß niemand mehr da ist, der Gutes zerstört!" zum neuen, regelmäßigem Gedanken wurde. Erst bewusst aktiv, später voller Dankbarkeit. Und für das Teilen gab es Freunde und Freundinnen.

Das ist richtig gut und auch ziemlich schlau. Du hast damit etwas Negatives in etwas Positives umgekehrt und bist daran gewachsen. Wenn du zu solchen Gedanken fähig warst, hatte er dich noch nicht völlig zerstört.

• x 3 #141


PapaEmeritus
Das ist auch nicht überraschend. Die ständige Unruhe, Unklarheit, Angst etc. wirkt sich natürlich irgendwann auch auf den Körper aus. Es ist ja auch nicht möglich, mit so jemandem auf irgendwas zu landen. Es wird sich ja immer so verhalten, dass keine gemeinsame Ebene entsteht. Das ist eben hochgradig destruktiv für das eigene Nervensystem.

• x 2 #142


E
Die Podcasts fand ich sehr interessant https://open.spotify.com/show/7ktU48Rlrr6OswVejBmlVF

• #143


PapaEmeritus
Von mir eine Empfehlung sind Podcasts mit und von Peter Salerno, einem amerikanischen Psychotherapeuten und Doktor der Psychologie und daher leider nur in englisch. Die Titel sind oft etwas reißerisch, der Inhalt aber oft eher wissenschaftlich gehalten, anhand von Beobachtungen und Mustern etc. Er bezieht sich oft auf Evolutionspsychologie und Verhaltensgenetik und betont stärker als andere eine genetische Komponente, spricht von bewusstem und absichtlichem Missbrauch, um sich zum Beispiel einen Vorteil zu verschaffen und betrachtet das auch durch eine evolutionäre Brille, ohne in eine Gut und böse Dichotomie zu verfallen.

https://open.spotify.com/episode/041Ufx...=copy-link

• x 2 #144


J
@PapaEmeritus ich schau mir gerade sehr häufig Sendungen über Narzissmus an, um meine Schuldgefühle etwas zu beruhigen.

• x 1 #145


PapaEmeritus
@Jessy1607

Warum hast du eigentlich Schuldgefühle? Kamen die von allein, oder weil der Mensch dir was vorgeworfen hat, sich als den Leidtragenden dargestellt hat?

• x 2 #146


J
@PapaEmeritus ja natürlich habe ich aus seiner Sicht an allem schuld. Ich haben ihn wer weiß wie oft gesagt, dass er eine Therapie machen soll, ich hätte das sogar mit ihm getragen. Narzissmus ist ein Wort, was er nie hören wollte. Schuld sind seine Eltern, die haben ihn zu so einem gemacht. Ich denke immer, dass ich das ein oder andere nicht hätte tun sollen, ich habe mich auch sehr verändert die letzten Jahre, das war ein schleichender Prozess. Er hat sich vor 18 Jahren mühevoll in seiner Werkstatt alles aufgebaut, jetzt baut er alles wieder ab. Und er hat das komplette Haus saniert, soviel Arbeit und letzten Endes alles für die Katz. Ich habe da jetzt sogar Mitleid.

• x 2 #147


PapaEmeritus
@Jessy1607

Ließen sich denn mit ihm Probleme und Konflikte lösen, oder blieb sowas eher ungelöst?
Diese Opferdarstellung ist auch oft typisch. Kindheit ist niemals deterministisch, sonst müssten ja alle Menschen mit schlimmen Kindheiten (und da gibt es sicher mehr als man glauben mag) im Erwachsenenalter so sein.

• x 2 #148


J
@PapaEmeritus nein, er wollte über keine Probleme sprechen. Er war im Mai schon mal 3 Wochen bei seinen Eltern. Als er wieder kam, wurden Regeln aufgestellt. 14 Tage hat es gedauert, bis sich alles wieder eingeschlichen hat, ich fand es fast zum Schluss jetzt fast noch schlimmer, er hat mich massiv abgewertet, wenn er in Wut war. In seinem Elternhaus wurde er streng erzogen, durfte keine Gefühle haben, schließlich war er ein Junge und es wurde massiv alles kontrolliert und bewertet.

• x 1 #149


PapaEmeritus
@Jessy1607

Also hat er Regeln aufgestellt, an die du dich halten musstest? Oder ihr beide euch?
Mit welcher Berechtigung hat er Regeln aufgestellt?

• x 1 #150


A


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