Cocolores
Mitglied
- Beiträge:
- 2212
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 7235
- Mitglied seit:
ich starte gerade in das 5. (oder ist es schon das 6.?) Single-Jahr nach meiner Beziehung zu einem Borderliner und fühle mich eigentlich immer noch nicht richtig stabil genug für eine neue Beziehung.
Was ich jetzt prinzipiell nicht schlimm finde, ich war vor dieser 14 jährigen Beziehung auch 6 Jahre Single und dabei nicht unglücklich.
Klar, kommen schon ab und zu Gedanken à la "Zu Zweit wäre es jetzt schon schöner" - aber es überwiegen immer noch so viele negative Gedanken, die ich nicht ausschalten kann. Bzw. scheinbar nicht will.
Ich finde immer Gründe, warum eine neue Beziehung keine gute Idee ist. Warum ein Mensch nicht zu mir passt. Warum es eigentlich prinzipiell keinen passenden Mann für mich geben kann 😄
Klassische Vermeidungs-Strategie. Ich empfinde den Gedanken an eine Beziehung eher als Belastung.
Bevor ich aber richtig loslege möchte ich folgende Personen bitten, sich nicht in meinem Thema zu äußern:
- Victim-Blamer
- Täter-Schützer
- Leute, die keine Ahnung von Cluster B haben
Klingt jetzt hart, aber ich bin es echt leid, mich immer wieder rechtfertigen und erklären zu müssen.
Ideal wäre es natürlich, wenn ich hier Tipps bekommen könnte von Betroffenen, die schon weiter sind als ich. Meine PTBS ist auch noch nicht ganz abgeklungen, das merke ich, wenn mich mal "schlechte" Nachrichten ereilen.
Bevor ich weiter in die Tiefe gehe warte ich einfach mal ab, wer sich so meldet 😎