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Neue Beziehung trotz Kinder wirklich möglich?

Baumo


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Wahrscheinlich hat sie gestört dass du den vollhorst für die ex machst, immer springst usw. Das hat meiner auch immer gemacht und sie hat ihn so vorgeführt und ich kam mir so veräppelt vor. Ich meine dass er sich veräppeln lässt ok aber ich musste mich ja mitveräppeln lassen. Das macht keinen spass.

15.03.2021 23:11 • x 4 #16


BlueApple

BlueApple


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Ich bin geschieden, habe ein Kind + neuen Partner seit knapp 2 Jahren. Er akzeptiert das Kind zu 100% und hat es liebgewonnen. Mein Ex-Mann und ich pflegen ein freundschaftliches Verhältnis, trinken auch mal einen Kaffee zusammen. Mein Freund kennt meinen Ex. Sie verstehen sich. Wenn auch distanziert. Es gab nie Probleme. Mein Ex hat ebenso eine neue Partnerin und ich finde sie super. Auch mein Kind findet sie toll.
Mein Freund hat sich noch nie Sorgen gemacht, dass ich zum Ex zurück gehe. Und das braucht er auch nicht. Im Sommer ziehen mein Kind und ich zu ihm.
Es kommt auf die Persönlichkeiten der Partner an. Neigt jemand zu Eifersucht, kann das schnell nach hinten losgehen.

15.03.2021 23:22 • x 6 #17



Neue Beziehung trotz Kinder wirklich möglich?

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Sina1501

Sina1501


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Natürlich ist eine neue Beziehung auch mit Kindern möglich
Ich bin seit 2016 von meinem Ex getrennt und seit 2018 geschieden.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn, der immer bei beiden im Mittelpunkt stand.
Ich glaube, dass diese gemeinsame Verbindung dazu geführt hat, dass wir mittlerweile eine gute freundschaftliche Basis haben.
Wir telefonieren gelegentlich und fragen uns auch gegenseitig um Rat.
Das heißt aber überhaupt nicht, dass wir wieder zueinander finden können..
Das ist einfach vorbei und abgehakt.
Ich freue mich, wenn er sich mit seiner Freundin gut versteht und genauso ist es andersrum
Vielleicht können sich Mütter und Väter besser in die Situation versetzen, wenn ein Ex Partner eine neue Beziehung eingeht.
Bei manchen Kinderlosen kommt schonmal eine Eifersucht auf, weil sie mit der Situation nicht klarkommen.
Normalerweise hat man ja eher weniger Kontakt zu einem Ex... Aber wenn Kind/er im Spiel sind, sieht es halt anders aus.
Aber so ist es eigentlich auch für alle Beteiligten das Beste

16.03.2021 00:05 • x 3 #18


LOVEL

LOVEL


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Es kommt einfach drauf an, wie erwachsen alle in der Situation sind. Wenn klare Absprachen gemacht sind und eingehalten werden, funktioniert das bestimmt auch. Wenn Ex-Partner , Mann oder Frau egal, immer reingrätschen und Spielchen spielen, nicht akzeptieren, dass sie nicht mehr No.1 sind, der andere Elternteil, das hinnimmt, keine Grenzen zeigt und auch mitspielt. Ja dann wirds schwierig.
Gibt dann auch die andere Seite, wenn der neue Partner sich in Konkurrenz zum Kind fühlt oder zum Ex-Partner ... aber da greift auch wieder das erwachsen sein und sich mal zurücknehmen können.

16.03.2021 09:25 • x 2 #19


SabineWien


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Ich würde an erster Stelle mich selber fragen: Welche Art Frau möchte ICH? Soll sie familiär sein und möchte ich viel mit neuem Partner und Kind gemeinsam machen oder möchte ich eher einen Partner für mich und als "Patchwork Familie" muss es gar nicht so klappen.

Ich hatte eine Beziehung mit jeweils einem Kind auf seiner und meiner Seite und wir haben auch viel zu viert gemacht und nun bin ich darauf gekommen eigentlich ist es gar nicht das, was ich für eine Beziehung suche, dass wir unbedingt alle Familie sein müssen. Ich möchte eigentlich eher einen Partner für mich und dieser soll auch sein Leben großteils beibehalten. Also zusammen ziehen und gemeinsam eine Patchwork Familie sein muss ja nicht immer zwingend das Ziel sein.

Das macht einen großen Unterschied bei der Partnerwahl aus.

16.03.2021 09:36 • x 4 #20


PuMa

PuMa


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Zitat von Balrog:
aber sie kam nicht damit zurecht, dass ich mich noch so gut mit meiner Ex-Frau verstehe
und dort bei Meinungsverschiedenheiten ehr den Konsens suche und nicht die Konfrontation.
Das mache ich wohl wissend, damit das unkomplizierte Betreuungsverhältnis bei den Kindern nicht ins Wanken gerät.


Ich verstehe das du einen harmonischen Umgang mit deiner Ex möchtest, der Kinder wegen. Aber je nach dem was es für Konflikte sind, kann ich auch verstehen, als Außenstehende, das man erwartet das Tacheles geredet wird und nicht nur Ja und Amen an den Tag gelegt wird.

Da muss man eben Abwegen.

Zitat von Balrog:
Für mich ist ehr klar geworden, dass es wahrscheinlich schwierig bis unmöglich ist, einen neue Beziehung einzugehen,
wenn man sich noch regelmäßig mit seiner Ex-Frau über die Kinder absprechen muß.


Letzten Endes, war deine Freundin, nicht die richtige an deiner Seite.

Aber es kann funktionieren. Keiner weiß wie lang, gerade wenn man eben Partner findet, der keine Kinder mit in die Beziehung bringt. Dann muss man schauen ob es trotzdem geht.

Bei mir, bis jetzt funktioniert es.
Aber mein Freund sagte schon, wahrscheinlich würde es nicht funktionieren wenn mein Ex noch 14 tägiges Thema wäre. Weil er ständig Angst haben würde, das ich bei bestehendem Kontakt zu meinem Ex Mann zurück gehen würde, der Kinder wegen.

Vielleicht hatte deine Freundin auch solche Gedanken. Gerade weil du versucht hast, deiner Ex alles recht zu machen.

16.03.2021 09:55 • #21


Plentysweet

Plentysweet


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Die Verhältnisse zwischen Expartnern sollten wie gesagt, friedlich geklärt sein und keine Animositäten herrschen. Günstig ist, wenn alle neu verpartnert sind, wegen des Gleichgewichts. Eine gute wohlwollende Stimmung zwischen allen Erwachsenen ist das A&O. Wenn das nicht gegeben ist, würde ich meinem eigenen Seelenfrieden zuliebe und dem der beteiligten Kinder auf die Partnerschaft verzichten. Ein neuer Partner sollte zum Lebensstil der bisherigen Familie passen. Das ist meine Meinung und Erfahrung, auch aus der Perspektive eines Trennungskindes, wo es eben nicht so wie oben beschrieben, lief. Da gabs jahre- bis jahrzehntelange Hickhack, Streit und Verfeindungen. Und das möchte ich in meinem eigenen Leben nicht wiederholen! Zumal das auch meinen Werten zuwiderläuft .

16.03.2021 10:11 • x 2 #22


LaLeLu35

LaLeLu35


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Die Frage ist eben, wie es gelebt ist.. ein "verstehe mich noch gut mit meiner Ex wegen der Kinder und meine Kinder haben eben Priorität"

Nur wie ist es in der Praxis? Ich habe es bei zwei Freundinnen erlebt.. bei beiden war der neue Freund nicht derjenige, der sich von seiner Frau getrennt hat, sondern der Verlassene...

Beide Männer haben genau das gleiche gesagt, was für beide Damen auch völlig in Ordnung war.. Aber in der Praxis standen sie eben nicht nur hinter den Kindern, sondern auch hinter der Exfrau. Interegriert wurden sie auch nicht, weil die Ex-Frau damit ein Problem hatte. Sie mussten z.B. tolerieren, dass er mit Ex-Frau und Kindern 2 Wochen in den Urlaub fährt - für die Kinder natürlich. Das war eine furchtbar belastende Zeit, meine Freundin hat sehr gelitten. Sie musste auch damit leben, dass er nicht wollte, dass sie ihn dann vom Flughafen abholt, da sie danach allesamt zum Opa fahren wollten.. und und und...

Im anderen Fall ging die Ex noch in dem Haus ein und aus.. und zwar unangekündigt und war so präsent.. Für ihn war das total okay, denn er will ja keinen Stress mit der Ex... und egal wie die sich verhalten hat, dem guten Frieden willen hat er alles geschluckt und immer den "Konsens" gesucht. Auch das ist offen, was das in der Praxis wirklich bedeutet. Manchmal muss man eben Grenzen aufzeigen und dann gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten mit der Ex und Konfliktpunkte und nicht nur Konsens. Das wirkt dann auf die neue Partnerin auch schnell so, als wenn der Mann sich vollkommen unterbuttern lässt und sich alles gefallen lässt von der Ex.

Beiden Männern fehlte die Fähigkeit, sich im Herzen zu ihrer neuen Partnerin zu bekennen, die die Kinder und das drumherum ja vollkommen akzeptiert hatten und natürlich auch die Tatsache, dass die Kinder Priorität haben... Aber beide hatten auch das Gefühl, dass der Mann sich eigentlich nie wirklich von seiner Frau getrennt hat.. eben auch, weil beide die Verlassenen waren...
Aber all das kannst Du Dir nur selbst beantworten.

Also doch, ich bin mir sicher, dass es sehr wohl möglich ist, eine neue Beziehung trotz Kinder zu starten, dafür gibt es sehr viele funktionierende Fälle. Aber es braucht eben etwas Zeit, eine Trennung hinter sich zu lassen. Ein Jahr ist eben wirklich keine lange Zeit, vor allem nicht, wenn man mit seiner Ex noch in so intensivem Kontakt steht.

16.03.2021 10:23 • x 5 #23


Balrog

Balrog


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Hallo Zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Beiträge auf ein paar möchte ich gerne eingehen:

Zitat von Nachtlicht:
Du gibst wenig und einseitige Infos über eure Trennungsgründe, daher kann ich nur ein wenig spekulieren was da vielleicht hintersteckt. Ich projiziere also mal fleißig: Ich bin über diesen Satz gestolpert. Finde es merkwürdig, dass dies so betont werden muss. Normalerweise ergibt sich das ja ...


Ich denke mal, Du meinst die Trennungsgründe von meiner Freundin. Wie ich schon schrieb, sah Sie mich noch nicht wirklich "abgenabelt" von meiner Ex-Frau. Ihrer Meinung nach habe ich mich nicht genug durchgesetzt beim Themen wie, Unterhalt und Umgang. Sie fand es auch nicht gut, dass ich meiner Ex-Frau noch häufig geholfen habe, wenn Sie Probleme mit unserem alten,
ehemals gemeinsamen Haus hatte. Ich versteh mittlerweile, dass sie das emotional beschäftigt hat, aber es hat dadurch nie Nachteile für sie gegeben. Keine Terminverschiebungen oder weniger gemeinsame Zeit.
Das die Kinder "Priorität" haben, wurde übrings von Ihr so eindeutig kommuniziert. Gebe aber zu, dass es zu absolut klingt.
Auch Kinder müssen Kompromisse eingehen, vor allem, wenn dadurch keine Nachteile für sie entstehen.

16.03.2021 12:37 • #24


Balrog

Balrog


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Zitat von vollhorst:
Die beiden Aussagen stehen für mich im Widerspruch. Konfliktvermeidung aus Angst vor Sanktionen (Umgang) und Freundschaft passen nicht zusammen. Das kann man als Abhängigkeit von. Dir gegenüber deiner Ex lesen. Das wäre ein guter Grund für das Verhalten deiner neuen Freundin.


Da habe ich länger drüber nachgedacht und ja, es trifft vielleicht zu.

Ich fühle mich tatsächlich Abhängig vom Wohlwollen meiner Ex-Frau. Denn entgegen meinem Wunsch haben wir in die Trennungsvereinbarung keine detaillierte Regelung zum Umgang geschrieben. Unser Anwältin meinte nur "Das regeln sie besser selbst.".
Jetzt steht da nur "Der Lebensschwerpunkt ist bei der Mutter". Wir handeln zwar nach dem Modell, auf das wir uns bei der Trennung geeinigt haben, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich eindeutig am kürzeren Hebel sitze wenn sie einfach nicht will.

16.03.2021 12:45 • x 1 #25


vollhorst

vollhorst


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Kennst du das Modell Elternvereinbarung?
Ich habe so eine mit der Mutter meiner Kinder abgeschlossen. Wirkt keine Wunder, wenn einer nicht will. Schafft aber Verbindlichkeit und mehr Sicherheit im Streitfall.
http://www.elternvereinbarung.de zum Einstieg.
"Eure" Anwältin hat zumindest dich nicht gut beraten.

16.03.2021 12:52 • x 1 #26


PuMa

PuMa


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Zitat von Balrog:
Das die Kinder "Priorität" haben, wurde übrings von Ihr so eindeutig kommuniziert. Gebe aber zu, dass es zu absolut klingt.
Auch Kinder müssen Kompromisse eingehen, vor allem, wenn dadurch keine Nachteile für sie entstehen.


Deine Kids sind schon Teenies habe ich in deinem ersten Threads gelesen. Richtig?

Nun sie müssen also tatsächlich ( so langsam) nicht mehr Priorisiert werden, im Sinne von 24/7 Beschäftigung oder der gleichen. In dem Alter war ich schon längst ein Schlüsselkind und habe mir miracoli selbst gemacht am Mittag nach der Schule.

Von daher... Wie siehst du das?

Und ja, du ziehst den kürzeren als Vater. Das ist leider so. Wenn deine Ex dir nicht wohlgesonnen ist...

16.03.2021 12:55 • x 1 #27


Plentysweet

Plentysweet


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Ich denke, wer selber keine Kinder hat, dem fällt es schwerer nachzuvollziehen, wie schlimm so ein Konflikt, so eine innere Zerrissenheit sein kann, wenn man sich dauerhaft zwischen zwei Lagern befindet: Der Neubeziehung, die sich entwickeln und wachsen will und der Altbeziehung, aus der Kinder entstanden sind. Und wo noch Erziehungsaufhaben zu machen sind und Abstimmung mit dem Exelternteil vonnöten ist. Wenn da Dauerkonflikte herrschen und permanenetes Giften und Sticheln, Sabotage und womöglich noch Instrumentalisieren der Kindern für eigene Zwecke, ist das kein Spaß und man kann die Neubeziehung null genießen und das Kind will so n Mist auch nicht erleben. Ich spreche da aus Erfahrung, sowohl als Trennungskind, als auch selber als Getrennte mit neuem Partner. Ich kann davon nur abraten, weil das nur Zermürbung bringt.
Und auch Kinder im Teeniealter haben ein Recht drauf, friedlich heranzuwachsen.

16.03.2021 13:01 • x 2 #28


unfassbar


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Also deine Ex wohnt in eurem ehemaligen Haus und hat einen neuen Partner. Dennoch bist du derjenige, der dort als Hausmeister aufschlagen soll? Hmm, kaum nachvollziehbar.
Man kann nicht alles unter dem Totschlagargument "Kinder" verbuchen, zumal diese ja nicht mehr klein sind. Es gibt einfach eine gewisse Grenze. Wenn man sich doch noch ach so gut versteht, hätte man auch zusammen bleiben können. Einem freundlichen, wohlwollenden Umgang miteinander auf der Elternebne finde ich persönlich gut, aber was über dieses Maß hinausgeht, nicht mehr. Deine Freundin hat gerne deine Kinder mitgetragen, obwohl dies natürlich Einschränkungen bedeutet, aber noch die Exfrau mitzutragen ist mE zuviel verlangt.

16.03.2021 14:57 • x 2 #29


Plentysweet

Plentysweet


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Zitat von unfassbar:
Man kann nicht alles unter dem Totschlagargument "Kinder" verbuchen, zumal diese ja nicht mehr klein sind.

Also wenn Kinder kein gewichtiges Argument sein sollen, dann armes Deutschland.
Zitat von unfassbar:
Wenn man sich doch noch ach so gut versteht, hätte man auch zusammen bleiben können.

Das ist in meinen Augen Unfug. Sich gut zu verstehen und eine Beziehung führen sind sicherlich zwei Paar Schuhe.
Zitat von unfassbar:
Einem freundlichen, wohlwollenden Umgang miteinander auf der Elternebne

Ja. Das ist auch der allgemeine Tonus hier. Aber das gilt es hinzubekommen und es gehören da zwei dazu.
Zitat von unfassbar:
aber noch die Exfrau mitzutragen ist mE zuviel verlangt.

Das ist sicherlich richtig.

16.03.2021 15:28 • #30



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