Zitat von niceman: Bei mir ist es halt so, dass ich das dann ihr zuliebe mitmache und es mir dann auch Spaß macht, wenn ich merke, wie sehr sie es mag. Umgekehrt halt nicht. so nach dem Motto: Pech gehabt.
Dem anderen etwas zuliebe machen ist immer so ne Sache.
Du wirst ja auch deine Vorlieben haben und bei anderen Praktiken Gründe haben, warum du sie eher nicht gern machst.
Was ich aber schwierig finde, ist, wenn man mit der Erwartung (oder Hoffnung) etwas macht, was man eigentlich nicht machen möchte, es dem Partner zuliebe tut und dann enttäuscht ist, weil der andere das, was er nicht mag, weiterhin nicht macht.
Weil das ist Aufwiegen und führt irgendwann zu Frust und Enttäuschung.
Zitat von niceman: Nun ja, ich will das nicht an einer Sache festmachen, aber wenn es an mehreren Punkten sexuell nicht übereinstimmt und da keine Bewegung drin ist, dann ist das natürlich schon blöd.
Wenns mehrere Sachen sind, dann siehts auch nochmal anders aus, als wenns jetzt eine Praktik gäbe.
Wenn man etwas nicht tun möchte, dann sollte man dazu stehen.
Gibt es mehrere Punkte, wo es nicht harmoniert (mal angenommen, mündlich findet nur von dir aus statt, du erhältst es nicht, dir ist es aber wichtig, kommst mit einer anderen Vorliebe um die Ecke, die aber auch direkt abgewatscht wird, wächst dein Frust) besteht die Gefahr, dass das Ungleichgewicht immer stärker wird und euer Sexleben kippt.
Ich würde es nochmal ansprechen und zwar in ruhe und nicht in ner Situation wo ihr im Bett seid und sich bei dir das Ungerechtigkeitsempfinden akut meldet.