Yoffi
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Ihr habt als Paar, und er offensichtlich für sich (aber auch du), einiges aufzuarbeiten.
Deine Kinder brauchen diese Phase aber nicht auszuhalten. Sie sollten nicht Spielball eines Mannes sein, der mit 41 noch seine Grenzen testen muss wie man das normalerweise in der Trotzphase mit etwa 4/5 macht. Und sie sollten auch nicht Spielball einer Mutter sein, die sich nur partiell gelernt hat abzugrenzen, aber dann doch wieder auf ihren inneren People Pleaser hineinfällt.
Übrigens auch deinem Sohn gegenüber, dem es offensichtlich an klaren Grenzen und Strukturen sein Leben lang gefehlt hat und diese händeringend sucht. Und die du vorgeben musst. Und zwar nicht, in dem nach einem Vergehen Gezank losgeht wieviele Wochen Strafe denn jetzt angebracht wären zwischen euch Erwachsenen, sondern in dem die Grenzen, Strukturen, Erwartungen und Konsequenzen IM VORFELD für deinen Sohn klar abgesteckt sind, er in diesem Rahmen begleitet wird und ihm geholfen und er beigebracht bekommt, wie er diesen Rahmen auch einhalten KANN.
Denn er hat nicht nur eine Krankheit, die ihm das erschwert, sondern auch eine schwierige Historie, viel durchgemacht und wahrscheinlich wenig lernen dürfen und es ist nicht Aufgabe von Eltern, ihn für etwas zu bestrafen, was er nie gelernt hat, sondern es ihm unter seinen Rahmenbedingungen BEIZUBRINGEN, ihm zu helfen und dazu beizutragen, dass er diese Entwicklung nachholen kann.