Yoffi
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Natürlich sind die Dinge in der Theorie einfacher, als in der Umsetzung. Aber das ist ja kein Argument, denn dann bräuchte man sich keinen Rat zu suchen. Weil da immer erstmal nur theoretische Anmerkungen kommen.
Wichtig ist doch: nehme ich überhaupt mal wahr, was da überhaupt schief läuft?
Und offensichtlich ist doch, dass die TE eine große Abgrenzungsproblematik hat. Und das Teils auch auf Kosten der Kinder. Und da ist es wichtig, das anzuerkennen, bevor es dann in der praktischen Umsetzung natürlich nicht einfach ist, das mal eben zu ändern. Schon klar. Das erwartet aber auch niemand.
In jeder Beziehung ist es wichtig Verantwortung zu übernehmen. Und das bedeutet auch: ICH entscheide, ob ich mit einem Partner zusammen sei will, der sich meinen Kindern gegenüber nicht gut verhält. Ich entscheide, nach welchen Regeln ich Menschen in mein Leben lasse, wie diese mit mir umgehen sollen.
Es ist immer sehr einfach zu sagen: ja er macht aber nicht.
Aber die Grenzen dessen wie jemand mit mir umgehen darf, was ich zulasse und was nicht, die setze ich.
Da immer andere drüber latschen zu lassen ist nicht nur meine eigene Unfähigkeit, sondern es ist auch meine Entscheidung an dieser Unfähigkeit nicht zu arbeiten.
Das kann man machen, wenn es nur um einen selber geht. Wenn es aber um Kinder geht hat man noch einmal eine andere Verantwortung. Da ist man mMn gezwungen hinzusehen.
Niemand außer sie selber ist dafür verantwortlich, dass sie bei einem Mann bleibt, der ihren Sohn schlecht behandelt.
Wobei ich durchaus nicht ausschließen kann, dass in dem Mann, in der Beziehung, das Potenzial steckt, das zu verändern.
Aber dafür muss sie sich grade machen. Wissen, was sie will und was ihr Sohn braucht. Und das durchsetzen oder gehen.
Darauf bezog sich mein initialer Beitrag zu dem Thema auch ursprünglich. Da habe ich mich nämlich darauf bezogen, dass sie das hier gegenüber eines Users gut gemacht hat. Kante gezeigt hat. Aber wir hier sind nicht wichtig. Sie muss sich vor ihren Jungen stellen und diese Haltung zeigen.