Schau, Beziehungen ändern sich, Ehen enden. Egal, wie die Trennung war, er bleibt der Vater der Kinder, ich werde immer wieder mit ihm zu tun haben. Deswegen macht es Sinn - sich gut zu stellen, heißt nicht, eigene (deine) Werte zu verraten.
Und - ich wollte nicht so werden, wie meine Ex-SchwieMu, die seinem Vater, sein sch.-Verhalten auch nach 50 Jahren noch vorwarf. Nachtragend zu sein, macht missgünstig, neidisch, boshaft - alles Eigenschaften, die ich für meine weitere Zukunft nicht möchte.
Ich kann Ihr verzeihen, das sie ihn wollte. Ich kann ihm verzeihen, das er mich verlies.
Vergessen kann ich es nicht. Aber es wirft mich nicht mehr um.
Zitat von Fragende1: Und wie alt waren eure Kinder bei der Trennung?
Wie lange hat es gedauert, bis deine Wut weg war?
Mein Sohn war grad um die 18
Die Wut - tja, gut 4 Jahre