Zitat von Rheinländer:Ich für mein Teil muss leider sagen, dass ich mich entsprechend dieser Definition dann wohl nie ganz von meiner Ex lösen kann. Sie ist immer irgendwo latent zugegen, auch wenn sie dabei für mich in der hundertsten Reihe steht. Ich weiß nicht, ob ich mich klar ausgedrückt habe.
Findest Du? Ich habe mal einen Blick in diese Studie geworfen und so wie ich es verstehe, geht es um die emotionale Bindung.
Zitat:What did the scientists find out? In the long run, the emotional bond to ex-partner reached zero in the statistical models. This is good news for anyone struggling with a messy breakup: The data show that at some point, almost all people really “get over” their exes fully and do not have a stronger emotional bond to them than to a stranger on the street.
Ich finde jetzt "irgendein Hinz und Kunz auf der Straße" etwas übertrieben, soweit kann man normalerweise nicht von jemandem weg, mit dem man sehr viel Zeit seines Lebens verbracht hat, behaupte ich mal.
Wenn ich es aber so verstehe, dass das Herzklopfen genausowenig auftritt wie bei irgendeiner beliebigen Person, die an mir vorbeigeht, ich nach der Begegnung keine Sehnsucht spüre und dergleichen, dann gehe ich da mit.
Ein entscheidender Schritt ist glaube ich die Erkenntnis, dass man sich für den Ex - Partner zu schade wäre, mit ihm also auf gar keinen Fall wieder in eine Beziehung möchte. Wenn man das hat, ist es durch.
Verbunden bleibt man sich zwangsläufig, wenn Kinder da sind und zwar solange, bis der erste dahin scheidet.
Deshalb war es mir lange wichtig, irgendeine Art von gedeihlicher Beziehung zu ihr zu haben.
Das hat sie bis zuletzt abgelehnt (ich habe auch einige Theorien, warum das so ist) und auch daran habe ich einen Haken gemacht und es geht mir gut damit. Sogar noch besser.
Das heißt aber nicht, dass ich nicht auf alte Familienbilder gucken und positiv zurückdenken könnte. Jedenfalls was das Familienleben angeht.