Zitat von DasWird: die verlassenen Exfrauen haben gesellschaftlich nun ja kein sehr grosses Ansehen, sind tiefgekränkt und fühlen sich als Opfer....
Teilweise stimmt die Aussage.
Rückblickend, kann ich sagen, Einladungen wurden merklich weniger zu Partys im Bekanntenkreis.
Entweder war ich über, oder man wollte verkuppeln, oder eine potentielle Gefahr.
Auch jetzt nach der Trennung läuft es wieder so.
Plus die nervigen Fragen, wie geht es dir jetzt damit und hast du schon eine neue Liebe. Gefolgt von du findest bestimmt bald jemand, das wird.
Himmel, ich bin gerade froh Single zu sein.
Alleine Ausgehen war für mich nie ein Problem, fiel das Wirt geschieden, gab es öfter Situationen, wo sich Männer interessierten, aber gebunden waren und dann auch mal mit Sprüchen kamen wie: Das macht dir doch nichts aus und du musst doch bestimmt mal wieder richtig durchgef***t werden.
Beruflich wieder unterzukommen war lange eine Nullnummer. Ich habe Unmengen Bewerbungen geschrieben.
Wenn mal ein Bewerbungsgespräch stattfand, waren die Kinder natürlich Thema, was man im Krankheitsfall macht.
Ich bin dann dazu übergegangen das Alter der Kinder in den Lebenslauf zu schreiben. Jedes Jahr das ich länger aus dem Beruf war, machte es schwerer.
Zusätzliche Fortbildung konnte ich nicht bezahlen, um mich noch mehr zu qualifizieren. Und das Amt lehnte ab, da ich schon ausreichend qualifiziert gewesen wäre.
😠 Thema Wohnungssuche, schaffen sie das denn finanziell als alleinerziehende Frau?
Man fühlt sich tatsächlich irgendwann als der benachteiligte Part und ist frustriert. Die komplette Last ruht auf dem verlassenen Partner. Da packt keiner mehr mit an.
Der Tag hat zu wenig Stunden, man bräuchte mehr Arme und finanziell dreht man jeden Cent mehrfach herum.
Während der Expartner ein entspanntes Leben führt.
Natürlich gibt es auch Expartner, die die Last teilen.
Bei warmen Wechsel allerdings
eher weniger. Da ist der Egoismus auf der anderen Seite oftmals stärker.
Wut trifft es vielleicht eher, als Frust. Wut weil man auch ständig miterlebt wie die Kinder leiden und der Verlasser(m/w) damit kaum bis gar nichts am Hut hat.
Wut weil wirklich alles allein geregelt werden muss und einen riesigen Spagat bedeutet.
Wut weil man nicht alles mehr 100% schafft und vieles auf der Strecke bleiben muss, was früher möglich war.
Ärger, weil kaum Zeit für einen selbst vorhanden ist.
Während der/die Warmwechsler z. B. den 3. Urlaub im. Jahr planen.
Ärger weil so einfache Dinge, wie Schulanmeldung, Ausweis beantragen, spezielle. ärztliche Behandlungen, OP's, Lehrvertrag unterschreiben usw./usw. immer das schriftliche Einverständnis, des Ex brauchen. Kostet Zeit und Nerven.
Zitat von DasWird: Wenn der Expartner in einer neuen Partnerschaft glücklich ist wird halt offensichtlich, was in der Ehe gefehlt hat....
Naja, oder was der Verlasser in die alte Beziehung nicht eingebracht hat. Weglaufen ist halt einfacher als harte Arbeit an der Beziehung.
In meinem Fall, nö lief exakt wie in unserer Beziehung, wurden fleißig weitere Bäumchen gesucht.
Gelernt wurde also nichts.
Vermutlich steckt die Verfasserin in einer glücklichen Beziehung, ohne Kinder, oder war noch nie gebunden.
😂 Wie auch immer fern jeder Realität