Zitat von Susi01: Sie sagte sie hat gelogen damit ich nicht traurig werde
Vielleicht ist es ja ok, wenn Du nicht immer die Starke bist, weil Deine Tochter sowieso merkt, dass Du eben manchmal traurig bist. (Ich weiß nicht, ob das in irgendeiner Form passt, was ich schreibe, weil ich wenig weiß von Deinem Alltag. Wenn es nicht passt, dann hoffe ich, es ist als Idee in Ordnung für den Thread.)
Du bist ja nicht durchgängig traurig. Das wäre vermutlich schwierig für Dich und für Deine Kinder. Aber ich überlege gerade, ob es nicht sogar gut ist, wenn Du Deiner Tochter auch zeigst, dass Du traurig bist. Und dass Du ihr dann genauso auch zeigst, dass Du nach dem Traurigsein nicht mehr traurig bist. Dass das Traurigsein in Ordnung ist und vorbeigeht. Dann könnte man ja was Schönes machen am Ende des Traurigseins, vorlesen, was gemeinsam malen oder so.
Einfach nur, damit sie merkt, dass Traurigsein bei allen, auch bei Dir, normal ist, aber endlich. Und dass sie damit nichts zu tun hat. Dass Du Dich freust, wenn sie es beim Papa gut hat (naja, ok, aber letztlich ist es das schon, oder?)
Ich hab das in einem Podcast mal gehört, da ging es nicht um Trennung, sondern um einen Todesfall, da war ein Vorschlag, dass man sich jeden Tag bewusst Zeiten fürs Trauern nehmen soll und nach diesen Zeiten damit genauso bewusst aufhören (wenn man das Gefühl hat, das nimmt kein Ende, also natürlich nicht zu Beginn). Also sich selbst sagen: In der Stunde von XX bis YY Uhr erlaube ich mir zu trauern. Und danach mache ich weiter.