Zitat von Caecilia: Ich denke aber, wenn das noch länger so geht, muss ich das nochmals konkretisieren (mache ich ungern, wirkt unsouverän - und ich möchte souverän sein).
Warum denkst Du, das wirkt unsouverän? War bei mir beim Lesen andersherum - ich finde, es wirkt souverän, wenn es Dich einfach nicht mehr interessiert, was er redet oder macht. Es macht halt auch eine Tür zu. Falls Du noch Kooperation brauchst, würde ich vielleicht noch ein bisschen warten.
Zitat von Caecilia: Aber ich glaube, es würde nichts bringen.
Du hattest ja gefragt, warum die Antwort meines Ex auf meine "Zustands"-Mail so doof war. Das hat eine Vorgeschichte, ist bisschen länger: Mein Tiefpunkt mit Schlechtgehen war vor 2 Wochen und ich dachte: Mein Ex denkt, cool, man hört ja nichts, und mir geht's schlecht wie nie. Gemailt haben wir bisher nur Orga, jetzt habe ich ihm geschrieben zu meinem Zustand, relativ sachlich, aber auch meinem Beruf. Hätte ich im Herbst von Trennung/zwei Haushalten zwei Monate später gewusst, hätte ich mich beruflich anders entschieden. Er wusste davon, er hat nichts gesagt. Darüber hatten wir nie geredet.
Für mich war die Mail abschließend. Seine Antwort: Er bestätigte, dass er das nicht unseren Kindern weitererzählt. Und er schrieb, dass es ihn sehr beschäftigt. Aber: nicht mein Zustand. Sondern: dass er nun die Last der Verantwortung tragen soll. Mir ging es zu dem Zeitpunkt wieder gut, deswegen hab ich das gelesen und musste fast lachen.
Zu Deinem Zitat würde ich sagen: Ja, es bringt nichts, wenn man so einen Ex hat wie ich. Aber: Mir hat es viel gebracht. Ich wollte, dass er es weiß. Wenn ihm mein Zustand egal ist oder er mir einfach nichts Freundliches sagen kann - seine Sache. Irgendwer hat hier mal dieses Zitat geschrieben: Jeder Rückschritt ein Anlauf. Bestätige ich, das war ein Schritt für mich.