Zitat von acre: Ich glaube auch, dass sich aus langjährigen Beziehungen zu lösen gerade mit Kindern und Haus für die meisten Menschen ein langwieriger schwieriger und schmerzhafter Prozess ist (natürlich gibt es ein paar Psychopathen, aber von denen abgesehen) und zwar für die Verlassenen und Verlassenden.
Ich verstehe besser, was Du geschrieben hast (uff uff
🙂 ).
Dein Zitat war das, was für mich das Seltsamste an der Trennung war, weil ich früher genau so gedacht hatte wie Du.
Und ich glaube, das stimmt so tatsächlich nicht, ganz unabhängig von Psychopathen. Aus zwei Gründen.
Der erste ist hier überall schon beschrieben, nur kurz wiederholt, gilt für viele Verlasser: Die Verlasser haben in der Regel früher angefangen sich zu lösen, vielleicht sogar zu Beginn "ungewollt", Affäre angefangen etc. Mein NM hatte die berühmten zwei Jahre Vorsprung. Schmerzhaft war für ihn die Trennung nicht.
Der zweite Grund ist: Ich glaube, dass es leichtlebigere Menschen gibt und welche, die ernsthafter in Bindungen sind. Für meinen NM war die Beziehung zu Ende, als er sich verliebt hatte, wie langjährig wir zusammen waren, spielte für ihn viel weniger eine Rolle als für mich.
Feigheit und Bequemlichkeit kann ich total nachvollziehen, ehrlich war seine Aussage. Für mich macht es ihn klein, weil er immer recht furchtlos schien. Und bei so einer fundamentalen Entscheidung - seiner alleinigen Entscheidung - hat er gekniffen und seine Feigheit über mein Recht auf Wahrheit gestellt.