Zitat von Caecilia: Die ellenlange Erklärung zur Düsseldorfer Tabelle hat mich auch nicht irgendwie schlauer gemacht.
Kenne ich, es gibt auch recht "übersichtliche" Rechner. Wo man von beiden Elternteilen die Einkommen einträgt. Wie viele Kinder es geht, wie die Betreuung (50:50 oder 100:0 -> meiner Ansicht nach mehr als Veraltet und im Regelfall sehr zu ungunsten der Väter). Wer das Kindergeld bekommt und ich glaube noch die Übernahme gem. Kredite und Wohnvorteil.
Dann bekommt man aufgeschlüsselt was zu zahlen ist.
Die Düsseldorfer Tabelle ist aber eigentlich garnicht so Gesetz, sondern eher eine Orientierungshilfe. Aber in der Praxis hat es sich wohl durchgesetzt diese immer absolut zu betrachten.
Zitat von Caecilia: Das wäre natürlich am besten. Denke aber, dass es doch etliche Dinge gibt, die er nicht in das neue Yuppie-Haus, in das Next am WE zu Besuch kommt oder irgendwann auch permanent einzieht, mitnehmen möchte. Und natürlich wird der Transport des ganzen Krams (ggf. muss er auch noch für ein paar Monate was einlagern, je nachdem,. wie es vom Timing her hinkommt) auch kosten (dafür wird er ein Unternehmen brauchen), während die paar Sachen von mir wahrscheinlich mit einem gemieteten Transporter umgezogen werden können (meine neue Wohnung ist auch nur 200 m vom Haus hier entfernt).
Das wäre dann aber alles nicht dein Problem....sein Zeug, sein Problem. Und wenn Next es nicht passt, auch sein Problem. Wichtig fände ich das du aber auch die Sachen die von dir sind, auch wenn du sie evtl. garnicht mehr haben möchtest auch mitnimmst oder entsorgst.
Zitat von Caecilia: Finde ich ja alles fast zu nett von Dir ...
Naja...ich hab ja das Zeug behalten was da war und versucht Ersatz dafür zu finden. Sofa konnte sie nicht mitnehmen weil sie eins mit Schlaffunktion brauchte. Leider spielt es bei einer Trennung halt auch keine Rolle wer was angeschafft und bezahlt hat.
Zitat von Caecilia: Ja, das wurde mir in der Beratung auch gesagt, dass das zumindest in der ersten Zeit gar nicht so gut sei.
Der Auszug ist bei uns Ende Februar gewesen, unsere Tochter hat wie eine eigene Zeitrechnung "als wir noch zusammen gewohnt haben". Und auch heute noch möchte sie manchmal das wir beide da sind. Wenn ich sie zur Mama bringe ist es oftmals schwierig mit der Verabschiedung.
Zitat von Jamirah: Einer mit Freundlichkeit, einer mit dem Jugendamt usw. Ich mit Kompromissen Zugeständnissen,konkreten Forderungen. Natürlich verurteile ich alles was er falsch macht. Aber mein Ziel ist immer, es den Kindern so leicht wie möglich zu machen und das sehe ich hier bei allen Schreibenden. Ich setze mich auch immer wieder auseinander, aber so ist mein Weg.
Nunja....Jugendamt ist ja meist nicht der erste Schritt und ich befürchte das mir dieser auf die Füße fallen wird.
Schwierig wird es wenn die Ansichten darüber was das beste für ein Kind ist auseinandergehen und eigene Interessen mit "Kind will es so" oder ähnlichem durchgesetzt werden. Weil man dann immer in der Zwangslage ist, das Gegenteil nicht beweisen kann und so kleine Gurken fragt man nicht was sie gerade wollen. Weil sie immer beide Elternteile wollen und man sie aus der Entscheidungpflicht nehmen sollte. Ich finde es furchtbar wenn sie Kinder, gerade kleine Kinder entscheiden sollen ob sie jetzt gerade lieber bei Mama oder beim Papa sind. Das ist ein Loyalitätskonflikt den sollten BEIDE Eltern vom Kind fernhalten.
Zitat von Caecilia: Eigentlich dachte ich, ich suche einfach für das Ex-Gehalt in der Düsseldorfer Tabelle und dort wird mir dann der Unterhalt ausgespuckt.
Nö so einfach ist das nicht.
Und ganz ehrlich, ich finde man kann auch einfach schauen was braucht derjenige bei dem das Kind lebt, was der andere und wie wird betreut. Wenn es ein Wochenendkind ist zählt das wohl als 100:0 , dennoch braucht der Papa ein Zimmer, Kleidung, sorgt für Essen usw.
Ich weiß ich weiß...das Geld steht den Kindern zu. Aber es prüft auch kein *beep* nach ob das was "übrig" ist für die Kinder beiseite getan wird.