KomischerVogel
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Vieles bringt mich zum Nachdenken. Zum Beispiel Eure Diskussion "Hülfe ich dem Ex?"
Ich glaube ich täte es nicht. Also klar, soweit man es bei jedem Menschen in einer Notsituaton täte, natürlich schon. Aber mehr? Ich denke nicht. Dafür ist zuviel passiert, oder genau gesagt, dafür hat die zuviel getan und tut es bis heute.
@Rheinländer
Deine Gedanken zur Restliebe und zum neuen Partner fand ich sehr interessant und ich glaube, ich finde mich da wieder.
Es ist für mich auch ein Problem, dass letztlich das Leben, das ich mir erträumte, gescheitert ist. Ob nun ich, wir, oder sie dabei gescheitert ist, oder ob es von Beginn an nicht passte, ich weiß es nicht.
Es ist (noch?) ein sehr problematischer Punkt für mich. Das Gründen und "Haben" einer Familie ist für mich immer noch irgendwie das Größte, was man mit jemandem teilen kann. Und das ist eben nicht mehr möglich. Schwierig.
Aber auch die Gedanken mit der "Gesichtslosigkeit" finde ich interessant. Die NF, wie ich sie heute sehe, ist kein Mensch, mit dem ich leben möchte.
Kürzlich hatten wir eine Veranstaltung, wo man sich halt über den Weg läuft. Ihr Lachen, das ich so geliebt habe, hat mich regelrecht abgestoßen. Unecht. Ich kann das nicht beschreiben. Seltsames Gefühl.
Ich denke, ich habe in sie jemanden projiziert, der sie gar nicht mehr war. Vielleicht auch nie war.
Zitat von DasWird:@Caecilia Vielleicht ist Annäherung auch übertrieben. Zumindest sind in seinen Texten keine Aversionen mehr spürbar. Er unterschreibt auch wieder ...
Annäherung finde ich total schwierig. Ich will das nicht. Ich übe mich in freundlicher Distanz, sie unterschreitet das ganz gerne und macht gerade auf "Veranstaltungen" gern auf freundlich und tut so, als sei alles total prima.
Finde ich unangenehm.
Hört in Euch hinein. Ihr müsst keine Rücksicht auf Eure Exen nehmen, sondern auf Euch aufpassen! Nach dem, was sie abgezogen haben, haben sie kein Recht auf Rücksicht.
Ausnahme: Im Sinne der Kinder muss man schon mal über den eigenen Schatten springen.