Zitat von Elfe11:
Sexlose Ehen. Nebeneinanderher leben. Ehe WG. Ein paar gute Ehen sind dabei. Affären der Ehemänner mit der Kollegin/Sekretärin. Männer, die lieber ins P u ff gehen. Muttis,
die lieber wegsehen und ohne Zärtlichkeiten zurechtkommen müssen. Sorry!
Klingt sehr ernüchternd. Wenn man sich ältere Paare anschaut, dann gibt es ja viele, die sich wirklich permanent angiften, wo man denkt, dass man das geschenkt nicht haben wollte. Dabei muss man aber natürlich auch sehen, dass die häufig noch einer Generation angehören, in der Scheidungen, speziell für Frauen, oft noch wirtschaftlich sehr schwierig und auch stigmatisierend waren. Ein Teil dieser Paare hätte sich also nach heutigen Standards sicherlich getrennt.
Es gibt aber auch Paare, die auch im hohen Alter (zumindest, soweit man das von außen mitbekommt) liebevoll miteinander umgehen. Finde ich immer total schön zu beobachten - so hätte ich mir das für uns gewünscht
😢.
So richtig wissenschaftliche Studien dazu, welche Faktoren dazu beitragen, dass Paare zusammenbleiben (und auch glücklich sind) habe ich jetzt beim kurzen Herumsuchen nicht gefunden. Es gibt etliche "Studien" die auf Befragungen sehr selektiver Kollektive beruhen und dann in irgendwelchen Listen resultieren, welche Faktoren für das partnerschaftliche Glück wichtig sind - oder solche Dinge wie die Gottman-Konstante (das ist das mit den fünf positiven Interaktionen auf eine negative).
Die entsprechenden Artikel dazu klingen immer so, als ob man durch sein eigenes Verhalten zu fast 100% beeinflussen kann, ob die eigene Beziehung hält oder nicht. Finde ich recht deprimierend (damit hätten wir es ja alle "in der Hand gehabt" - wobei - unsere Exen hätten natürlich auch mitspielen müssen) - bin aber tatsächlich auch nicht sicher, ob das so stimmt.