Zitat von Leopoldine1511: Für eine Ehe gehören 2, zum Verlassen reicht 1er.
Nunja...stell dir mal vor dem wäre nicht so. Du würdest betrogen werden und er will dich aber nicht verlassen....na das wäre was.
Ich für meinen Teil kann sagen, das die Trennung und der Grund zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind, sie gehören zwar zusammen aber bewirkten unterschiedliches in mir. Daher versuche ich das auch differenziert zu betrachten.
Und ich will kein zurück mehr, ich könnte ihr nie wieder vertrauen, nicht so wie es sein müsste.
Ich hätte immer den Gedanken im Hinterkopf das es nicht ICH bin warum sie wieder da ist, sondern das große Ganze halt einfach besser war (Haus, Familie,Finanziell) und der Gedanke das wieder nur "der richtige" auftauchen muss damit es von vorne losgeht. Das will und kann ich mir nicht mehr antun.
Ich für meinen Teil hoffe auch das sie ihre Entscheidung die sie für uns getroffen hat nicht bereut....und entweder mit Next oder wem auch immer glücklich wird. Oder zumindest nicht unglücklich ist.
Ich denke das ist für mich auch besser.
Zitat von Leopoldine1511: ..das halte ich für ein Gerücht... ich tu meinen Partner NICHT weh, wenn an dem mir etwas liegt
nein ist kein Gerücht, es mag eine Kombination aus Feigheit und "nicht weh tun" sein. Aber zwischen "man liebt ihn/sie nicht mehr und "er/sie ist mir völlig egal" gibt es einen Unterschied.
Zitat von Leopoldine1511: Hmm, was ist für dich die Opferrolle ?
Ich geh mal von mir aus:
- ich hab für uns das Haus gebaut
- ich hab auf dies das und jenes verzichtet
- ich hab alles getan damit es vorwärts geht
- ich war für sie da
- ich war nie untreu, in keinster Form
- aber SIE hat mich betrogen
usw. Man blendet dann eigene Versäumnisse aus und reduziert alles auf den Verrat. Finde ich am Anfang auch ok, aber wenn man in dieser Rolle verharrt ist es im Falle des Versuches für einen Neustart nicht weit mit Vorwürfen usw. Man macht keinen Strich drunter.