@Susi01 Ich bequatsche auch die meisten Sachen mit Freunden oder meinen Eltern. Es gibt Wochen da haben wir keinen Kontakt, was mir auch gut tut. Aber wenn ich etwas für so wichtig halte, dass ich es mit ihm bespreche, ist es konstruktiv.
Zitat von Susi01: Mittlerweile geht unser Umgang und mit den kids auch in völlig entgegen gesetzte Richtungen
Wie ist das für die deine Kinder?
Zitat von Jamirah: Ich habe mich plötzlich so geschämt, ich habe es nicht hinbekommen.
Musst du nicht. Er muss sich schämen. Es tut mir sehr leid, dass ihr alle drei damit so zu kämpfen habt. Ist dein neuer Partner den Kindern ein anderes Rollenvorbild?
Zitat von Jamirah: Geht das vielleicht nur dann wenn kein neues Leben im Mittelpunkt steht?
Mit diesem Begriff hadere ich eh und auch mit dem sich selbst neu entdecken. Ex hat sowas auch zu mir gesagt kurz bevor er gegangen ist. Aber mit 40 und Kindern ist doch kein "neues" Leben möglich. Die meisten Weichen sind doch gestellt. Ein wichtiger und großer Teilaspekt -die Partnerschaft - hat sich verändert und das hat Wellen in andere Bereiche geschlagen, aber ich führe doch trotzdem mein Leben weiter.
Und verstehe mich nicht falsch, die Bedingungen sind jetzt andere. Sie sind beschissener. Ich weiß um meinen Verlust und meine Überforderung. Ich weiß, dass ich manchmal nachts aufwache und nicht weiß, wie ich alles schaffen soll. Und dann gelingt es irgendwie doch.
Ich habe mich auch in der Partnerschaft nicht so verdreht, dass ich mich jetzt neu entdecke. Was ich für mich wollte, habe ich auch in der Partnerschaft gemacht. Sei es Sport, sei es studieren, sei es ausgehen, sei es Reisen etc.
Ich kann mich auf eine neue Beziehung freuen. Aber sie muss zu mir passen. Ich freue mich darauf jemanden neu zu entdecken und mit jemandem neu zu entdecken. Aber dieser jemand wird kein unbeschriebenes Blatt sein und ich bin es auch nicht.