Zitat von Balu85: Wenn Kinder (besonders bei kleinen Kindern) im Spiel sind hat man zwangsläufig eine Art Beziehung...über die Elternebene.
Zitat von Balu85: Manchmal wird man aber auch gar nicht gefragt und bekommt eine Verletzung quasi übergeholfen.
Zitat von BernhardQXY: Japp. Was ich meine ist, dass du halt den anderen nicht an dich heran lässt.
Hier gibt es ja auch eine Elternebene, aber die Kommunikation auf dieser läuft von meiner Seite bisher auch sachlich-distanziert. Das Ding ist, dass ich bei allem anderen ja auch immer meine eigenen Emotionen mit hineinbringen muss. "X wählt jetzt Informatik als Schwerpunkt." oder "Du musst noch den Kostenvoranschlag für die Zahnspange einreichen." geht, aber schon so etwas wie "X fühlt sich meinem Eindruck nach in der neuen Klasse noch nicht so wohl." wird schwierig.
Wie Du, @BernhardQXY, schreibst, kann ich den Ex emotional nicht an mich heranlassen, weil ich mein Herz schützen muss. @Balu85: Du hast natürlich recht damit, dass Verletzungen trotzdem passieren. Sie treffen mich aber nicht so, weil ich, wenn ich den Ex emotional nicht an mich heranlasse, gewissermaßen schon vorab eine Rüstung angezogen habe. Versteht man das?
Für die Kinder wäre es sicher besser, wenn die Kommunikation auf der Elternebene auch eine persönlich-emotionale Komponente hätte, weil sie dann vielschichtiger wäre und manche, eher "weiche", Themen nicht ausgespart würden. Von Seiten des Ex hat sie dies, aber von meiner her halt nicht. Das ist der Hauptgrund, weswegen ich das mit dem Versöhnen irgendwann schaffen möchte. Aber ich bin leider noch nicht einmal beim Verzeihen.