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Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

Balu85
Ich weiß nicht ob ihr der Sache nicht ein wenig zu viel Beachtung schenkt.
Wenn nur ich von der Gurke rede verwende ich ich auch oft die Formulierung "meine Tochter"....kommt halt drauf an mit wem ich spreche. Wenn jemand meine NF garnicht kennt...es gibt kein UNS mehr und es sollte klar sein das ein Kind Vater und Mutter hat. Nochmals explizit zu betonen das es noch ein anderes Elternteil gibt halt ich für Gespräche im privaten Umfeld für überflüssig. Weil, sollte eh klar sein. Und wer die Kleine gar nicht kennt, da fange ich dann auch mit dem Namen nicht an.
Bei Terminen (Jugendamt z.B.) ist es die WIR-Form.
Bei der Kinderarche war es unterschiedlich, allerdings waren es da auch Termine für mich und nicht für uns. Ob NF sich da gemeldet hat....keine Ahnung.

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K
Zitat von Balu85:
Ich weiß nicht ob ihr der Sache nicht ein wenig zu viel Beachtung schenkt. Wenn nur ich von der Gurke rede verwende ich ich auch oft die Formulierung "meine Tochter"....kommt halt drauf an mit wem ich spreche. Wenn jemand meine NF garnicht kennt...es gibt kein UNS mehr und es sollte klar sein das ein Kind ...


Das ist doch genau das, was ich auch schrieb.

Es hat für mich auch überhaupt nichts mit Trennung oder Nicht-Trennung zu tun.

Wenn ich alleine irgendwo herumlaufe und von einem der Kinder erzähle, dann ist die normale Sprachregelung "meine Tochter". Wenn man gemeinsam irgendwo auftrat, war es "unsere Tochter".

Daran ändert sich durch die Trennung doch nichts. Wenn ich mit der Mutter auf einem Elternspechtag auftauche, käme ich niemals auf die Idee, von "meinem Sohn" zu sprechen. "Unser Sohn", ganz klar.

Das war der Punkt. Vielleicht ein Missverständnis. Denn es deckt sich eigentlich mit dem, was Du schreibst.

x 1 #9197


A


Neustart 2023 - Ex, Next und Kinder

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Balu85
Ich weiß nicht ob ich überhaupt da gesteigerten wert drauf legen würde. Ich grübel gerade ob beim Jugendamt oder in der Kita einer von uns vordergründig "meine Tochter" sagte.
Ich denke es kommt auch auf den Kontext an und was man aussagen möchte....wenn auch unbewusst.
Aber wenn eure NF vehement einen gewissen alleinigen "Besitzanspruch" betont, dann fragt doch einfach mal nach ob das so gemeint ist und wenn es bejaht wird kann vorgeschlagen werden die Unterhaltszahlungen dann auch einzustellen.

x 2 #9198


EngelohneFlügel
Ich meinte das so wie @KomischerVogel
Klar im Kontext sage ich auch mein Kind usw. Aber bei Terminen in den es um unsere Kinder geht wie bei der Familienhilfe oder Gericht sind es unsere. Ich erwähnte ja das es auch der Richterin auffiehl. Und sie sagte meiner Ex auch deutlich...."es sind ihre gemeinsamen Kinder. Nicht Ihre Frau....."

x 1 #9199


K
@Balu85

Es ist schon sehr auffällig. Sonst würden wir es ja nicht so herausstellen.

Ich bin bestimmt niemand, der auf Sprachregelungen herumreitet (ich bin wohl das, was man gemeinhin "konservativ" nennt und damit vermutlich sehr viel toleranter als die, die sich "progressiv" nennen), aber das stößt wirklich auf.

Wenn Du neben der Mutter Deiner Kinder sitzt und die den Lehrern (oder dem Anwalt, oder was sonst gerade noch anfällt) permanent was von "meine Kinder, meine Kinder, meine Kinder" erzählt, dann fällt das wirklich auf. Ehrlich.

Drauf ansprechen? Wozu? Ich ändere ganz sicher nicht die dahinter stehende Einstellung. Ich gebe ihr eher einen Hinweis, wie sie die vor Dritten verbergen kann.
Ich ändere damit also nichts. Also lasse ich es.

x 2 #9200


Balu85
Zitat von KomischerVogel:
Ich gebe ihr eher einen Hinweis, wie sie die vor Dritten verbergen kann.

Wozu?

x 1 #9201


K
Zitat von Balu85:
Wozu?


Ich verstehe die Frage nicht.

x 1 #9202


Balu85
Na wozu gibst du ihr den Hinweis?

x 1 #9203


K
Ich gebe ihr den Hinweis ja eben nicht. Ich lasse sie weiter von "meine Kinder" reden. Weil es an ihrer Einstellung nichts ändern würde.

x 1 #9204


Balu85
achso, dann hab ich das missverstanden.

x 3 #9205


Elfe11
Zitat von KomischerVogel:
@Balu85 Es ist schon sehr auffällig. Sonst würden wir es ja nicht so herausstellen. Ich bin bestimmt niemand, der auf Sprachregelungen herumreitet ...


Ihr seid lange getrennt. Da gibt's kein "unser" mehr!

x 1 #9206


C
@Elfe11: Doch, bei Kindern schon. Die bleiben immer "unsere", auch wenn ich Dir ansonsten zustimme, dass es kein "unser" mehr gibt.

x 1 #9207


Elfe11
Zitat von Caecilia:
@Elfe11: Doch, bei Kindern schon. Die bleiben immer "unsere", auch wenn ich Dir ansonsten zustimme, dass es kein "unser" mehr ...


Ex Partner ist Ex Partner. Da muss man sich schon sehr gut verstehen und sich immer noch mögen - trotz Trennung - wenn man nach der Scheidung weiter "unsere Kinder" sagt. Jeder führt doch sein eigenes Leben. Das sind sicher Ausnahmen. Das sind schon sehr idealistische Erwartungen...

x 1 #9208


J
Guten Morgen, eigentlich sind jetzt schon wieder so viele Themen angesprochen, aber ich möchte noch einmal zu meinem Thema Stellung beziehen. @ Caecilia Du hast angemerkt, dass die Kleine bestimmt genauso leidet, auch wenn sie es nicht zeigt. Ich denke , dass es bei ihr schwieriger ist. Sie kann ihren Schmerz nicht artikulieren, will keine Hilfe von außen und klammert sehr an mir. Verlässlichkeit ist für sie das Wichtigste und Wut kann sie nicht wirklich rauslassen. Stille Trauer nenne ich es. Das ist nicht ständig präsent, aber gerade, wenn sie mal wieder enttäuscht wurde, kommt das raus. Die Große setzt sich aktiv auseinander inzwischen, findet ein Ventil und man kann sie nur begleiten. Die Trennung spielt nur noch untergeordnet eine Rolle. Das Verhalten eines doch mal liebenden Vaters nach der Trennung beschäftigt sie eben doch in unterschiedlichen Momenten. Und @ MissLilly , ich stehe dazu, mich mit meinem Ex wegen seinem Verhalten, ob erwachsen oder unerwachsen auseinanderzusetzen, obwohl es weniger wird. Weil ich ihn wenig verändern kann und weil zumindest die Große ihren eigenen Weg dazu findet. Wenn ich so die Geschichten der einzelnen Schreibenden lese, kann ich feststellen, dass jeder mit unerwachsenem Verhalten des Gegenübers konfrontiert wird. Wenn man dann sagen würde, Dein Verhalten ist eines Erwachsenen unwürdig, hilft es doch den Kindern nicht. Ich finde@ Schlittenengels Kampf für seine Kinder bewunderswert, ähnlich @ balu oder @ komischer Vogel. Das Wichtigste ist doch, dass man mit und für die Kinder einen gangbaren Weg findet. Das hat doch nichts mit Erziehung des Ex zu tun, sondern mit Verantwortung für sein Kind.

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C
@Elfe11: Für mich sind es ganz klar "unsere Kinder" - und wenn ich zusammen mit dem Ex bei einem "Kindertermim" bin, reden wir auch beide so von ihnen. Hat nichts mit "gut verstehen" zu tun (das ist bei uns nicht gegeben), sondern mit einer funktionierenden Elternebene.

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A


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