Zitat von acre: Für mich ist es unfassbar schmerzhaft, dass mein NM scheinbar gar nicht gekämpft hat. Balu85 schreibt aber wieder, die zwei Jahre kämpfen, waren schlimm.
Eben deswegen war der Kampf rückblickend so schlimm. Weil es sehr kräfteraubend war. Jemanden Liebe schenken ohne welche wieder zu bekommen, weil es nach der Affäre nunmal keine Gefühle für mich gab.
Es waren auch nicht die ganzen 2 Jahre die Hölle, so darf man sich das nicht vorstellen. Es gab auch schöne Phasen, Momente. Aber fast immer hatte ich diese Unsicherheit, das Gedankenkarussell...man kommt nicht zur Ruhe.
Das am Ende die 2 Jahre auch nur passiert sind weil es wohl keine andere Option gab, das schmerzte und trifft mich auch jetzt noch. Ich fühlte mich nur nützlich, aber nicht geliebt. Egal was ich getan habe.
Das ist meine Erkenntnis aus der ganzen sch.. Ich will nie wieder der sichere Hafen sein, die "vernünftige" Entscheidung.
Und ich denke das mir diese Erfahrung die ich gemacht habe in Zukunft auch einiges verbauen werden, weil ich da etwas übersensibel geworden bin. Ich weiß das ich jetzt erstmal aufpassen muss das mir sowas nicht nochmal passiert.
Mit ihrem Tun und ihrem Unterlassen, hat meine Exfrau in mir sehr viel kaputt gemacht. Und ich glaube das einiges davon irreparabel ist. Aber ich habe es ja auch irgendwie zugelassen. Mit meinem festhalten, meinem Klammern nach jeden Strohhalm, für uns für die Familie....und eben indem ich ihr die Entscheidung für die Trennung nicht abnehmen wollte und wohl ehrlich gesagt auch nicht konnte.