Zitat von _Tara_:Ich weiß...ich höre mich an, wie eine Platte, die einen Sprung hat...
Das ist ja für Abhängigkeit symptomatisch.
Schön langsam glaube ich, du brauchst einen Tapetenwechsel, weil dich deine Gedanken in der Umgebung, wo sie geboren wurden, scheinbar sofort wieder entern.
Deine bisherige Strategie ist, dass du dich bis über die absolute Schmerzgrenze hinaus in deine unerfüllte Sehnsucht nach ihm hinein steigerst und nur durch das völlige "Verbrennen" wieder daraus auftauchst, also immer wieder "Tausend Tode" stirbst, und als Kontrastprogramm erst danach wieder das Leben spürst und frischen Wind genießen kannst.
Das ist deine Entscheidung. Und der Rest sind die natürlichen Konsequenzen dieser seelischen Folter. Das musst du erst einmal begreifen, bevor du das meistern kannst.
Du weißt, dass es dir morgen wieder besser gehen wird (oder ab dem Tag, wo es nicht mehr weiter bergab ging).
Ich verstehe dich so, dass du die besondere Fürsorge, welche die Selbstgrenzen zwischen zwei Individuen transzendieren kann, und zu der DU wahrscheinlich fähig bist (weil du z.B. schon früh dazu gezwungen warst?), jetzt selber brauchst und sie von ihm empfangen möchtest. Aber das geht leider nicht. Access denied
Du kannst dich daran für immer festbeißen und daran sterben, oder du lernst und begreifst so viel darüber, dass du endlich damit umgehen und fertig werden kannst.

Deine Schmerzen tun im Moment ihr übriges, dass du dich so schlecht fühlst. Helfen dagegen keine Ibuprofen oder Paracetamol? Es tut mir sehr leid, wie schlecht du dich fühlst
