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Zitat von _Tara_:Du übertrittst damit ein Naturgesetz, deshalb tut es so weh. Diese von dir beklagte Gleichgültigkeit ist nicht das, was du in deiner Vorstellung daraus machst. Daher dieser irrsinnige Schmerz.Will er aber nicht. Diese Gleichgültigkeit mir gegenüber zu begreifen ist das, was mir immer wieder so weh tut.
Um beim Stichwort "transzendierte Selbstgrenzen" zu bleiben: wer solcher Art Fürsorge geben kann, findet eher Partner anziehend, die sich ungeniert abgrenzen können. Und in diesem Sinne ist seine Gleichgültigkeit einfach nur Abgrenzung als vertrautes Mittel seiner Wahl.
Und wenn man dieses andere "Talent" nicht besitzt, empfindet man das auch nicht als Unterlassungssünde. Das kannst nur du so empfinden, und er ist sich keiner Schuld bewusst.
Zitat von _Tara_:Ich bleibe beim Thema "transzendierte Selbstgrenzen" und mutmaße einfach mal, dass auf der Rückseite der Medaille eine regelrechte Aversion gegen deine eigenen Selbstgrenzen besteht. Man möchte gar kein abgegrenztes Selbst sein; so ungern, dass man bis zum äußersten Schmerz bereit ist, wenn auch nur ein Fünkchen Verschmelzung in Aussicht stehtHmm... nein... ich will nicht daran sterben. Ich will endlich drüber hinweg kommen. Ich frage mich, wie es zu dieser Abhängigkeit kommen konnte.
Die Sache mit der gesunden Abgrenzung macht aber richtig Spaß! Mehr als du dir momentan vorstellen kannst. Es gibt auch keine "Leere", daher braucht man auch keine Angst vor "Introversion" zu haben, im Gegenteil. Es ist alles voller Energie, jedes Atom im Universum.
Zitat von _Tara_:Hatte mich schon gewundert, dass du scheinbar begeistert über deine Entlassung warst, denn die Lebensenergie auch nur eines einzigen anwesenden Menschen wäre für dich jetzt viel besser, als allein zuhaus.Und jetzt kommt noch dazu, dass die mich 4 Wochen (!) krank geschrieben haben.Das heißt, meine fürsorglichen Kollegen und mein mich immer so rettender Alltag im
Büro fällt jetzt auch erstmal aus...


