Zitat von Larissa57:@Blanca ja, das war während der Schwangerschaft. Bedenkzeit? Keine Ahnung. Ich war völlig überfahren. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr ...
Dann hat er (D)eine Notlage bzw. einen Ausnahmezustand schamlos ausgenutzt.
Finde ich skrupellos hoch zehn und sagt viel über seinen Charakter aus. Davon ab bezweifle ich, daß er da jetzt erst drauf gekommen ist, so handfeste Neigungen dürften sich tendentiell schon viel früher gezeigt haben, also ihm. Er wäre nicht der erste, der seine Partnerin erst emotional bindet, dann in Ehe und Familie lotst, um ihr den Ausstieg zu erschweren, nur um dann plötzlich zu "merken", daß sowas in ihm steckt...
Ich würde jetzt so vorgehen:
1. Empowerment
Geh zu einer Beratungsstelle oder einem guten Anwalt für Familienrecht und lass Dich über den rechtlichen Rahmen aufklären, in dem Du Dich bewegst - um eine klare Grundlage für Deine Gespräche mit ihm zu haben. So kannst Du rascher erkennen, was billige Drohungen sind und was ernstzunehmen ist, wenn er Dir querkommt - und das wird er.
2.
Klär für Dich, was für eine Beziehung Du willst und unter welchen Vorassetzungen. Damit Du das klar artikulieren kannst. Falls überhaupt ein offenes Konstrukt, dann müssen klare Spielregeln her. Das fängt mit Absprachen in Sachen Hygiene (Kond. sind Pflicht!) ab und hört mit zeitlicher Abstimmung und der Frage auf, wie mit den GespielInnen umgegangen werden soll, etwa was Diskretion und Zugang zu Eurem Haus betrifft. Oder gar Kontakt mit Euren Kindern.
3.
Frag Dich was geschehen soll, wenn Ihr keinen gemeinsamen Nenner findet (was ich befürchte) und mach Dir einen Plan B dafür.
Take it and how?
Leave it? (Ausstiegsszenario?)
4.
Such das Gespräch mit ihm.
5.
Vielleicht werdet Ihr einen Mediator brauchen. Das setzt aber eine ernstzunehmende Bereitschaft seinerseits voraus, sich überhaupt noch über das Thema mit Dir zu unterhalten.
Irgendwie schwant mir, daß die gar nicht gegeben ist, sondern er sich Deiner arg sicher fühlt.
6.
Falls Gesprächsversuche scheitern, zieh Plan B durch.